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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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Relation der Thcile durch diese Einflüsse inodificirt werde», während mindereoncrete Forinen ihnen einen größeren Spielraum »erstatteten. Ja selbstdann äußert sich diese Einwirkung noch, wenn die bestimmte Form schondurch solche lokale Einflüsse hervorgerufcn ist, und der entstandene Typusnun anderen Einflüssen sich auösctzt; allein in allen solchen Fällen ist dieWirkung geringer. Wenn wir daher die verschiedenen Arten des Katzengc-schlechtes als Produkte solcher äußeren Einflüsse auf die Idee Katze, welche inallen enthalten ist, ansehen, und die Mannigfaltigkeit der Artuntcrschiedc ausder Menge von äußeren Einflüssen herleiten, unter denen Katzen auf der gan-zen Oberfläche der Erde entstanden; so sehen wir dennoch unsere Hauskatzenie in der heißen Zone zum Löwen oder Tiger werden, weil sic schon einenbestimmten Artcharaktcr durch andere Einflüsse im Moment ihrer Entstehungerhielt. Diesen Charakter behauptet sie, da er ihre wesentlichste Eigcnthüm-lichkeit ist, unter allen Umständen, und ändert ihn durch verschiedene Einflüssenur in einzelnen weniger wichtigen Momenten. Hierbei gilt ferner als Grund-satz, der in allen Fällen sich wiederholt, daß die markirterc Individualitätauch das größere Bestreben sich zu behaupten äußert, und weil im Katzcngc-schlccht der Arttypus viel greller auftritt, als z. B. im Hundegcschlecht, so er-klärt es sich schon daraus, warum der Haushund mehr zur Abänderung seinesTypus neigen mußte, als die Hauskatze. Auch die Nationen bestätigendiese Regel. Juden und Neger behielten ihren nationalen Charakter, trotzdem ändernden Einflüsse der Zonen, weil er viel greller ist, als der natio-nale Typus indogermanischer Völker, bei denen die Neigung zu Variationenschon deshalb größer sein wird, als bei anderen Völkerstämmen, weil inihnen die ideale Grundform des Menschen sich am reinsten erhalten hat,also durch keine hervorragende Eigenthümlichkeit abgeändert ist.

Die Eigenschaften, welche von den äußeren Einflüssen herrühren,sind übrigens immer die letzten und subtilsten Unterschiede, und könnenbei einer allgemeinen Betrachtung des Thier- und Pflanzenreiches nursehr wenig in Erwägung gezogen werden. Allein für unseren Zweck habensic dennoch eine hohe Bedeutung, weil sie einen großen Theil der Eigcn-thümlichkeiten aller älteren untergegangcnen Geschöpfe erklären. Auch zeugtgerade die übrige typische Identität dieser Geschöpfe mit gegenwärtigen fürdie Richtigkeit der ganzen Ansicht und läßt uns keinen Zweifel mehr ander Ucbcreinstimmung des Planes, nach welchem die damaligen Organis-men geschaffen wurden, mit dein gegenwärtigen Jdeengangc der Organi-sation. Im Allgemeinen ist übrigens die Mannigfaltigkeit jener ältestenGeschöpfe geringer, die Menge der einzelnen Individuen aber oft beträcht-