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wenigstens der Thcil von ihr, welcher sich über der Erdoberfläche befindet;der andere unterirdische Abschnitt wird mit zur Wurzel gezogen, was indeßkaum statthast ist 2), Die peripherischen Radien, welche gleichzeitig mitder Achse entstehen, lind die Blätter, und die an ihren Ursprungsstellcnspäter hcrvorwachsenden Nebcnachscn nennt man Z weig c. Sic tragenRadien ganz nach demselben Typus, wie die Hauptachse, fehlen aber ge-setzlich manchen Gewächsen, z. B. den Palmen, und bedingen durch ihrenhäufigen gesetzlosen Mangel an vielen Produkten, wo sie entstehen könnten,die Ungleichheit in der Erscheinung der Pflanzen-Individuen. Daher diegrößere Gleichheit des Ansehens bei solchen Gewächsen, welche, wie diePalmen und Zwiebelgewächse, keine Zweige entwickeln. Allster diesen derHauptachse in allen Punkten ähnlichen Nebenachscn, haben die allermeistenGewächse, selbst die zwciglosen, andere gleichzeitig mit den Radien und andenselben Punkten entstehende Nebenachscn, deren peripherische Radien an-deren Stellungs- und Bildungsgcsctzen folgen, als die Radien der Haupt-achse. Aus ihnen entstehen die Blumen. Den Typus derselben undihrer Bcstandtheile werden wir am bestell erst dann weiter verfolgen können,wenn wir die besonderen Formen der Hauptachse und ihrer Radien kennengelernt haben; wir kehren daher zu ihnen zurück. —
Hauptachse (Stamm) und Nebenachscn (Zweige) sind in der Regelzylindrische oder prismatisch e Körper, welche sich nach oben etwasverjüngen oder kegelförmig langsam zuspitzen. Ihr Querschnitt ist meistensein Kreis, seltener eine mehrkantige, reguläre Figur. Die peripherischenRadien (Blätter) sind dagegen symmetrische, bisweilen durch Schwindender einen Hälfte irreguläre, und gewöhnlich in die Fläche ausgebreiteteKörper von relativ geringer Dicke, aber oft höchst beträchtlicher Länge. Siepflegen mit dünnen Stielen von der Achse auszugehcn, und erst später sichin die Fläche auszubrciten, oder am Stiel einzelne flache Ausbreitungen zutragen. Indeß giebt es auch glcichbrcite, bandförmige, selbst zylindrischeund hohle Gestalten; wie denn überhaupt in den Umrissen der Blätter dieNatur einen unerschöpflichen Rcichthum von Formen niedergclegt, und dieFülle ihrer Phantasie auch in dieser durch bestimmte Grundtypcn beschränk-
2) Wurzel sind eigentlich nur die feinen Fasern, welche zerstreut au der Oberflächedes unterirdischen Stammes entspringen und die wässerigen Feuchtigkeiten cinsaugen; sickönnen eben so gut an der oberen Achse entstehen, wie an der unteren, und finden sich hierhäufig genug als Luftwurzeln, z. B. beim Epheu. Sie sind Radien der Achse ohneGesetzmäßigkeit in der Stellung, und bilden sich überall, wo cs nöthig und nützlich ist.Deshalb darf man sic bei der Entwickelung des Schemas dcrPflanzcnformcn übergehe».