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Orthostichc und beide zusammen die Gesammtvcrtheilung der Radien oder,mit anderen Worten, den formellen GrundtypuS jeder einzelnen Pflanze.Der einfachste Fall ist hier offenbar derjenige, wo 2 Orthostichen an derAchse verlaufen und die Jnterfoliarlängen beider in gleicher Höhe sich be-finden. Die eingeschaltete» Figuren zeigen in der ersten einen Theil vom
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Stengel der Nelke mit 2 gegenüberstehendcn Blättern, welche nachdemSchema daneben (2) auf 2 Orthostichen (a und I>), deren Jnterfoliar-längen durch größere Punkte (1, 2) bemerkbar gemacht sind, zurückgeführtwerden können; sic stellen also diesen Fall vor. Gewöhnlich wechseln jedochdie Richtungen der Radien ab, und so ist cs auch bei der Nelke; man hatdann nicht bloß 2 Orthostichen, sondern vier, von denen die beiden einandergegenüberstehendcn ihre Radien in gleicher Höhe entsenden, während die2 anderen in halber Jnterfoliarlänge der vorigen Orthostichen ihrer Seitsihre Radien nach einer entgegengesetzten Richtung abgeben. Dadurch wirddas Schema zwar in der Anwendung etwas complieirter, seine Grundlagebleibt aber dieselbe. Vermehrt sich die Zahl der Orthostichen um eine, soentspringen nicht mehr 2, sondern 3 Radien in derselben Höhe an derAchse, ein Fall, welcher (mit dem vorigen) bei Vormum, lonAilblm (Mg. 3)auftritt und in Fig. 4 schematisch aus einer Abwickelungsfläche der Achseweiter erläutert ist. — Die Vermehrung der Orthostichen kann nun in ähn-licher Weise weiter gehen, wir können 4, 5, l> u. m. Radien in gleicherHöhe ringförmig um die Achse gestellt antreffen, und so allmälig bis zunoch höheren Zahlen den Pflanzcntypus hinaufsteigen sehen, ohne daß sichein Grund fände, irgendwo eine bestimmte Grenze der Vermehrung festzu-setzcn. Um indcß diese Betrachtung nicht zu weit auSzudehnen, ist nurnoch eine höhere Zahl in Figur 3 von llgwurm vw^u-m dargestellt unddaneben die Abwickelungsfläche mit 110rthostichen und 3 Jnterfoliarlängenangenommen.