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selben ist cbm dic Zcllc (S. 317), die Urform des ganzen Organismus,wir seiner cinzclnm Theilc. Nur dadurch, daß dicsc crstcu elcmcutarcuZcllcu ciu selbstständiges Leben bcsitzcu, sich sclbst ernähren uud ucuc Zöllengestalten, ist die Entwickelung eines höheren Organismus aus ihnen denk-bar; sie sind seine Agenten, bevor er als Individuum selbstständig thatigsein kann. Darin liegt auch der Grund, warum jeder Organismus an-fangs auS Zellen besteht, oder Zellen so lange die Grundlage aller Gewebeund Organe bilden, als dieselben sich selbst überlassen bleiben und nochnicht von anderen Organen odcr Organthcilcn in ihrem Lcbensproccssc unter-stützt werden. Dic Form der Organe richtet sich aber nach ihren Verrich-tungen, deren Mannigfaltigkeit tief in den Bedürfnissen wurzelt, welchedcu wesentlichen Inhalt bcS Begriffs jedweden Organismus auSmachen.Prüfen wir diese Begriffe näher, so zeigt sich alsbald ein auffallender Wett-streit zwischen der Idee selbst und ihrer Ausführung; in so fern nämlichjeder Organismus, als periodischer Naturkörper, in gewisse zeitliche Gren-zen cingcschlossen, also endlich ist, die Idee aber, als Form des ScinSüberhaupt, eine unendliche Eristenz für sich in Anspruch nimmt. Einensolchen Widerspruch in sich sclbst hat dic Natur mit bekannter Meisterschaftgelöst, indem sic jedem Organismus nicht bloß die Notwendigkeit derSelbstcrhaltung, so lange seine Periode dauert, auferlcgtc, sondern ihmauch dic Fähigkeit gab, für die Permanenz seiner Art durch dic Produktiongleicher Nachkommen Sorge tragen, und damit seine Idee in ihrer Endlich-keit zu einer unendlichen erheben zu können. Aus diesem notwendigeninneren Gegensätze leitet sich dic Verschiedenheit der Organe ab; sie zerfallendarnach in zwei große Gruppen, welche sich als Systeme, und nach ihrenKriterien als System der individuellen Fortdauer und als System dertypischen Fortdauer bezcichucu lassen; jene führen den Namen Ernäh-r u ngöo r g ane, diese heißen Fortpflanzungswerkzeug e.
Durch dic Verrichtungen beider Systeme von Organen ist für dic Per-manenz des Typus, trotz der individuellen Endlichkeit, gesorgt, durch sicalso der ganze Charakter des Organismus bestimmt. Das Bcdürfniß einersolchen Einrichtung bleibt aber für alle Organismen ein gleiches, und ihrMangel bei irgend einem organischen Naturkörper ist ein undenkbares Vcr-hältniß. Demnach müssen Thier und Pflanze gleichmäßig im Besitz beiderOrganisationssysteme sich befinden, und können nicht von einander etwadurch den Mangel des einen Systemcs bei diesen, oder das gleichzeitigeAuftreten beider Systeme bei jenen unterschieden werden. Allein dic Artdes Stoffes, den beide Gruppen von Naturkörpcrn zur Eruährung verwcu-