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Stoffaufnahmc beständig innerhalb gewisser Grenzen ihre Form und ihreMaterie, nehmen ab und zu an Masse und Gewicht, an Größe und Inhalt,und bewegen sich, als freiere Körper, selbstständiger in ihrer Daseinssphäreumher. Da hiermit eine beständige Veränderung, mithin eine Bewegungin sich, gegeben ist, so könnten sie als die veränderlichen Naturkörperdefinirt werden; noch bezeichnender aber heißen sie periodische (nachFischer und Link U oder cyklisch e H Naturkörpcr, weil ihre Verän-derung gewissen wicdcrkehrenden Phasen oder Perioden unterworfen ist.Die cvnstante Periodieität beherrscht das Dasein aller organischen Natur-körper und schließt in ihrer Erscheinung alles das in sich, waö wir an ihnenLeben und Lebendigkeit nennen. Der Tod ist die letzte Folge der-selben, er gehört mit zu ihrem Begriff.
Jndeß lassen sich die Unterschiede zwischen den anorganischen undorganischen Naturkörpern, welche wir so eben auf drei wesentliche Grund-momente zurückgcführt haben, noch viel weiter verfolgen und im Einzelnenschärfer bestimmen. Wir wollen in dieser Absicht zunächst bei den mate-riellen Verschiedenheiten, als den ersten und ursprünglichen, verweilen,und deren Charakter etwas genauer untersuchen. Hier ist cS nun bekanntund im Verlaufe unserer Betrachtung der massigen oder abnormen Gesteinevielfach berührt worden, daß die zahlreichen anorganischen Naturkörpcr,welche wir unter den Namen Quarz, Fcldspath, Glimmer, Talk,Kalk, Gyps, Anhydrit, Hornblende und wie sic sonst nochheißen mögen, kennen lernten, nicht bloß der Form nach von einander ab-wcichcn, sondern noch viel mehr in der Mischung ihrer Bestanbtheile. Wirfanden für jeden dieser eigenthümlichcn Stoffe auch eine Eigenthümlichkeitin der materiellen Grundlage, und berücksichtigten bisher nur sie, als denwichtigsten Charakter. Sobald sich diese materielle Grundlage deS an-organischen Naturkörpers äudcrt, ändert sich auch seine Form, und letzterescheint eben so sehr von der Mischung selbst, wie von äußeren Umständenabhängig zu sein, unter denen die Mischung sich zu bilden gcnöthigtwar»). Dafür haben uns besonders die QualitätSznstände der Laven vicl-
3) Propyläen der Naturkunde. Berlin 1836. 8. I. Band. S. 142.
4) Bergt, mein Handbuch der Naturgeschichte. I. Abthl. Bcrl. 1836. 8. S. 13.
3) Der Vollständigkeit halber müssen wir unsere Leser auf die scheinbaren Ausnah-men von der angegebenen Regel Hinweisen, welche als Dimorphismus und Iso-morphismus in der Chemie aufgcführt werden. Es gicbt nämlich gewisse Stoffe(Kohlenstoff als Graphit und Diamant, Schwefel in zwei Kristallsystemen, kohlensaurer