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mm, sondern auch in ihrer ganzen Ausführung; mithin bloß von mathe-matischen Größen, von Flächen, Linien und P unkt c n begrenzt. Dieorganischen Naturkörper habe» dagegen zwar ein mathematisches Grund-schema, allein ihre äußeren Begrenzungen sind stets mathematisch unbe-stimmbare, wahrhaft eigcnthümlichc, mithin organ > sehe Fl ä ch e u, undmathematische Linien fehlen an ihnen eben so gut, wie mathematische Punkteals BegrenzungSantheile. Darin liegt schon ein auffallender Gegensatzzwischen den Gestalten der anorganischen und organischen Naturkörper, aberkeineswegs ihr einziger Unterschied, sondern cs gicbt noch zwei andere ebenso durchgreifende Eigenthümlichkeitcn, von welchen die erste eine mate-rielle ist, und die andere eine funktionelle oder ideelle.
Materiell sind die anorganischen Naturkörper dadurch ausgezeichnet,daß ihre Bcstandtheilc sofort unter der concrcten Form zusammenschießen,welche dem bestimmten Naturkörper, den sic bilden, zucrthcilt wurde. Wirnennen diesen Bildungsakt den Krystallisationsproccß, und die Gestaltender anorganischen Naturkörpcr, abgesehen von ihrem materiellen Inhalt,K r y stall c. Die organischen Naturkörpcr nehmen dagegen die Materie,aus welcher sic sich bilden, nie anders als unter der Form kleiner, räumlichisolirtcr Bläschen,, welche wir Zellen nennen, in ihre Masse auf, undverwandeln jeden organischen Grundstoff in solche Zellen, che sic ihn an denverschiedenen Geweben, aus welchen sic sich aufbauen, Anthcil nehmenlassen. Demnach sind, was die materiellen Unterschiede betrifft, die orga-nischen Naturkörper durch und durch aus Atomen, räumlich isolirtcnGrundtheilchen, aufgcbaut, also atouristisch gebildet; die anorganischenNaturkörper aber niemals, sondern durchweg homogen.
Der ideelle Unterschied beider Gruppen von Naturkörpcrn beziehtsich auf die Art ihrer Fortdauer in der ihnen zuertheilten Form. Alle an-organischen Naturkörpcr können die prätcndirtc Fortdauer nur durch einevollständige Unvcrändcrlichkcit in Form und Mischung behaupten, und be-dürfen daher zu ihrer Existenz nothwcndig das vollständigste Beharren indem einmaligen ersten Zustande. Die Bedingung ihres Daseins als Na-turkörpcr, die zeitliche Fortdauer, ist ihnen nur durch die Beharrlichkeit er-reichbar, sie schwindet mit der Aenderung in Form und Mischung, und ziehtihren Untergang als Individuen nach sich. Wir können sic darum alsbcharrlichc Naturkörpc r bezeichnen. — Die organischen Wesen ver-halten sich gerade umgekehrt, insofern deren Fortdauer auf einen beständigenVerbrauch ihrer Mischungsthcilc, und eine Ergänzung des Verbrauchtendurch neue Stoffaufnahmc gegründet ist. Sie verändern in Folge dieser