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». Alluvium.
Werfen wir nun am Schluß dieser Betrachtung einen Blick auf diepostdiluvianischcn oder gegenwärtig en Bildungen, das Al-luvium anderer Geognostcn, so erscheinen dieselben noch deutlicher alslose Saud- und Schuttlagcn, mit welchen mehr oder minder mächtigeL e h in - und Mergclschichtc n abwcchseln. Auch sic umschließen fossileGebeine, aber Arten der Gegenwart zugleich mit präadamitischcn, aus älte-ren Schichten losgcspülten; und hier ist cs auch, wo man Menschcnknochcnzwischen ihnen in Begleitung von mancherlei Kunstprodukten angctroffcnhat. Einige dieser Schichten, namentlich die Tuffe und mcerischen Kalk-oder Sandsteine, von denen bereits früher (S. 38, L I ) die Rede war, er-reichen eine ziemliche Festigkeit und sind selbst als Bausteine brauchbar;aber im Allgemeinen ist ein lockeres Gefüge, ein loser Zusammenhang undeine erdige Beschaffenheit Hauptcharaktcr für die gegenwärtigen Bildungen.Als Produkte der Verwitterungen und mechanischen Thätigkeitcn verschie-dener Gewässer sind sic fast alle Trümmergcsteinc im weitesten Sinne, undunterscheiden sich darin nur graduell von früheren Streiten. Hingegenlassen sich zwei Produkte der Gegenwart mehr für Eigcnthümlichkcit der-selben erklären, da sie, wenigstens in ihrer heutigen Gestalt, älteren Forma-tionen fehlen, doch schwerlich zu einer Zeit, als letztere die Oberfläche desFestlandes ausmachten, gefehlt haben dürften; diese Schichten sind dieDa innrer de und der Torf; fügen wir daher von ihnen noch einige Be-merkungen hinzu. —
Unter den Gebilden der Gegenwart das allgemeinste und jüngste, ver-dankt die Damm erde ihre weite Verbreitung wohl nur dem Uebcrgrciscnorganischer Wesen in der gegenwärtigen Periode; und wie sic den eigent-lichen Herd ihres Daseins ausmacht, so ist sic auf der andern Seite auchwieder Produkt der absterbcnden Geschöpfe. Sic besteht vorzugsweise ausThon und Kalk mit Sandkörnern, Bacillarienhüllcn und allerlei Verwittc-rungsproduktcn, welchen die Residua thierischer und pflanzlicher Organis-men beigemischt sind, nachdem sic dein Entmischungsproccß der organischenMaterie unterlagen und dadurch in elementare oder zusammengesetzte anor-ganische Stoffe sich aufgelöst haben. Dieses Gemisch von organischen undanorganischen Materien ist der eigentliche Boden der Pflanzen, welche auS
»ische» Katastrophen im 14. Jahrhundert her, seit welcher Zeit der Bcrfall Islands sichhauptsächlich datirc. —