theilö ein Sichtbarblcibcn im bituminösen Holze. Beide scheinen vonStämmen und Zweigen der Bäume hcrzurühren, während diePapicr-kohle entschieden auö großen Massen von Blättern entstand. Indem diesich bildenden Schichten mehr oder weniger durch sic belastende Stoffe ge-drückt wurden, erhielten sie einen verschiedenen Grad von Festigkeit; mancheblieben weich und erdig, andere wurden kohärenter, thonmasscnartig, undführen darnach den Namen Knorpelkohle. Das Sichtbarbleibcn derHolztertur, nicht bloß in einzelnen Stücken, sondern in ganzen Stämmen,der Abdruck dcö Blattnctzcs, die Anwesenheit von Früchten und Samen aneinzelnen Stellen, zeugt übrigens ganz entschieden für den Ursprung derBraunkohlen aus dem Pflanzenreich, und macht sogar noch die Familien-vcrwandtschaft dieser verweltlichen Gewächse deutlich. Sic scheinen denWaldbäumen der wärmeren subtropischen Zonen eben so sehr zu entsprechen,wie die damaligen thicrischen Organismen den heutigen Bewohnern dersel-ben Gegenden analog sind. —
Braunkohlen sind übrigens keine alleinige Eigcnthümlichkcit der unter-sten tertiären Schichten, sondern sic finden sich durch die ganze Tcrtiär-formatiou bis zu den obersten Strecken hin, fehlen aber an vielen Stellenvöllig. Sie sammelten sich besonders in muldcnartigen Vertiefungen amRande der Niederungen des nördlichen Deutschlands, und scheinen hier ansehr vielen Orten in der Tiefe vorhanden zu sein, wo sic bis jetzt noch nichtbeobachtet wurden. Dafür spricht die Verbreitung eines fossilen HarzcS,welches unter dem Namen Bernstein (das Elektron der Alten) allge-mein bekannt ist, und ganz entschieden von den Bäumen hcrrührt, derenStämme in Braunkohlenschichtcn sich begraben finden. Daß der Bernsteindein Pflanzenreich angchöre, vcrmutheten schon die Alten, auch zeugt seineharzige Natur und die Anwesenheit von Insekten oder anderen fremdenKörpern sehr deutlich für eine vormals flüssige Beschaffenheit. Im Momentseines Hervorgucllcns war dies Harz dünn, flüssig und klebrig, wie alleheutigen frischen Harze, und hielt Gegenstände fest, die zufällig in dieHarzklumpen geriethen. Lebende Geschöpfe, wie kleine Insekten, bemühetensich vergeblich, von ihrem zähen Boden sich wieder abzulöscn, und drangendabei nur tiefer iu die Masse hinein, bis ein nachfolgender Strom sic ganzumhüllte und auf immer begrub. So erhärtete das Harz, brach später-los, fiel zu Boden und wurde von den Wogen mit fortgeführt, als mäch-tige Rcvolutionskatastrophcn Wassermassen über die Wälder ergossen, undThon- oder Sandflötze sic bedeckten. Dadurch wurden die leichteren Bcrn-steinmasscn von ihren ursprünglichen Lagerungsstättcn entfernt und in