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Eisenkiesknollen und eignen sich besonders zur künstlichen Verarbeitung;eine Anwendung, die gerade sic seit vielen Jahrhunderten erfahren haben.Alle Töpferwaaren und irdenen Geschirre werden ans diesem Thon gefertigt,und daher rührt die Benennung p l a st i sch c r ober Töp fe r t h o n, welcheman ihm zum Unterschiede von den jüngeren, mit Kalk und Sand starkgemischten Thonlagcrn oder Lehmen, die nur zu Ziegeln und schlechtemGeschirren brauchbar sind, beigelcgt hat. Der eigentliche plastische Thonist stets fettiger anzufühlen, feineren GcfügeS, hängt inniger in sich zusam-men und ist unwegsam für Wasser, während der Lehm leichter vom Wasserdurchdrungen und schnell von ihm abgespült wird. Mächtige Thonlager,wie solche von 60 und mehr Fuß Stärke Vorkommen, schützen die unterihitüi liegenden Schichten vor Feuchtigkeit und bilden einen Damm, überdem sich die Erbwasser sammeln, und in der Richtung seines FallenS wiederhervorbrechen. AuS ihrer Nähe erklärt sich der gewaltige Quellcnrcichthumgewisser abschüssiger -oder in natürlichen Vertiefungen des Bodens befind-licher Punkte und das Emporstcigen bcS Wassers in Bohrlöchern, die ausähnliche abschüssig gelagerte Wasserscheiden stoßen und nun plötzlich derFlüssigkeit in der Tiefe, welche unter dem Drucke der gesummten über ihrstehenden Wasscrmafsc sich befindet, einen längst gesuchten Ausweg bereiten.Auf dieselbe Art entstehen die natürlichen Springgucllcn und die künstlichcrbohrten a r tesi sch c n Brunnen. —
Zwischen den beschriebenen Thon- und Sandlagcru pflegen also dieBraunkohlen zu liegen, und mit ihnen öfters in mehrfacher Wieder-holung, den Stcinkohlenflötzen ähnlich, zu wechseln. Sic bestehen ausSchichten vegetabilischer Substanzen, die nicht völlig verkohlt sind, sondernnur mehr oder weniger in kohligc Materien umgcwandelt wurden, und inandere Zersctzungsproduktc, namentlich inBit u m c n oder Erdöl, dabeiübergingen. Schon vielfältig habe ich dieses Stoffes, als eines Bcstand-theilcs der Materien und Schichten, gedenken müssen, aber bisher seinereigentlichen Natur noch nicht Erwähnung gcthan, weshalb an dieser passen-den Stelle ein weiteres über denselben zu berichten wäre. —
Erdöl oder Steinöl < l'mrvllnm) ist eine allermeist bräunliche,zähe, durch einen cigenthümlichen Geruch ausgezeichnete Flüssigkeit, leichterals das Wasser, fett anzufühlcn, höchst brennbar und in seinen reinstenFormen hellgelb, selbst ziemlich wasscrklar und dünnflüssig. In dieser Ge-stalt nennt man es auch Naphtha. Mit der Zeit verdunkelt cs sich,wird braun, später schwarz, dicker, selbst breiartig, klebrig, und heißt nunErdthcer oder Erdpcch (Asphalt), je nach seiner Consistenz.' In