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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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wohner, welche man aus der Krcidefvrmation kennt. Von den Fischenwaren die Hai fi sch c ain zahlreichsten vorhanden. Pflanzen r e st e sindinKreidcglicdcrn sehr selten, obgleich sie dicht unter der Kreide in den Sand-steinen der Wälder ge bilde noch häufig, und im Quadcrsandstcin wenig-stens bisweilen Vorkommen. Die Baeillaricn der Feuersteine undKreidemergcl, über deren thierischc oder pflanzliche Natur rücksichtlich bel-iebenden Verwandten noch verschiedene Meinungen herrschen, waren, wennman sic für Pflanzen zu nehmen hat, damals die hauptsächlichsten Reprä-sentanten des organischen Reiches.

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Fortsetzung. Tcrti'ärgclntdc. Gruppe der Geschiebe. Gegenwärtige

Bildungen.

7. T e r t i ä r f o r m a t i o n.

Die Schichten, welche man gegenwärtig unter dem Namen der Tertiär-gebilde zusammenfaßt, sind nicht sowohl durch ihre cigenthüinlichc Be-schaffenheit ausgezeichnet, sondern vielmehr durch die Menge der in ihnenvorhandenen fossilen Organismen und deren große Achnlichkeit mit denGebilden der Gegenwart. Den Gesteinen dieser Periode fehlt cS an einemcigenthümlichen mineralogischen Charakter ganz, und wenn auch im Allge-meinen mit Recht von ihnen ein geringerer Zusammenhalt und ein lockeresGefüge als charakteristisch bezeichnet werden kamt, so gicbt cS doch in dieserGruppe noch Kalksteine, die an Festigkeit den früheren kaum nachstchen, undzu allen jenen Zweckeil durch ihre materielle Beschaffenheit sich eignen,welche härtere Kalksteine so wichtig machen. Sic wechseln, wie in früherenGruppen, mit Sandsteinen, Mcrgellagen und Thonflötzen; ja selbst großeausgedehnte Kohlenschichtcn, die weder im Jura, noch in der Kreide Vor-kommen, finden sich zwischen den tertiären Sedimenten wieder; aber freilichin einer ganz anderen Form, nämlich als Braunkohle n. Demnach istauch der mineralogische Gehalt nicht von dem der früheren, ja ältestenPerioden verschieden; also die Entstehung der Tcrtiärgebilde ganz auf die-selbe Weise, wie die Bildung jener älteren, denkbar. Und wenn in ihneneine geringere materielle Festigkeit vorherrschend ist, so erklärt sich dieselbe