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angeschwemmte Erdschicht, dorm Benutzung als Baumaterial sic cbcu sobekannt wie wichtig gemacht hat für das Menschengeschlecht; denn unterallen Zonen und zu allen Zeiten diente der Lehm als erster und hauptsäch-lichster Baustoff zu unseren Wohnungen. Am häufigsten und allgemeinstenist die kohlen saure Kalkerdc selbst und allein in den neptunischenSchichten verbreitet; zwar stets ihren chemischen Grundlagen nach dieselbeSubstanz, aber doch durch fremde Beimischungen, Farbcnunterschiede,Grade der Festigkeit, deutlichere oder geringere Schichtung so mannigfachabweichend, daß man kaum noch an eine wirkliche Identität glaubenmochte. Eine der häufigsten Abänderungen liefert die schon früher alsDolomit erwähnte Vermischung mit der kohlensauren Talkerdeoder Magnesia; sie scheint besonders in den älteren Flötzpcrioden vor-zukommen; — später mischte sich die kohlcnsaurc Kalkcrde lieber mit derThonerdc und bildete den Mergel, eine ebenfalls weit verbreitete, ihreräußeren Erscheinung nach höchst veränderliche, buntfarbige Masse, die mehrin mittleren und jüngeren Perioden der Schichtenbildung entstanden zu seinscheint, und überhaupt nicht so mächtig auftritt, wie die Sandsteineund Kalksteine, sondcrn etwa den Thonschichtcn au Ausdehnunggleichkommen möchte. — Dies sind die wenigen Grundgcbildc, aus denendie mannigfache Reihe der- wässerigen Niederschläge entstand. In stetemWechsel des einen mit dem andern wicdcrkchrcnd zeigen sic durch die Gleich-artigkeit ihres materiellen Inhaltes auf einen und denselben Bildungsgang,auf eine eben so häufige Wiederkehr der Ursachen hin, aus denen sie imLause des Mittelalters unserer Erde hervorgingcn, und liefern uns in ganzähnlichen Absätzen aus der allcrncuesten Zeit die besten Beweise, daß anchjene früheren Schichten unter entsprechenden Verhältnissen sich formten.Wir haben deren Bildungsgeschichte schon früher (S. 47 und 164) be-sprochen und in den ersten Kapiteln die Gesetze ihrer formellen Gestal-tung kennen gelernt. Die Verwitterung des kr ystalli irischenMassen ge st eins war cs, welche zu den erdigen neptunischen Sedi-menten daS vom Wasser nicht eigentlich gebildete, sondern nur weiter trans-portirte Material bereitete; sein Absatz scheint zu einer Zeit, als diekrvstallinischc Rinde noch heiß und nur auf der äußersten Oberfläche etwasmehr abgekühlt war, schneller von Statten gegangen zu sein und die mäch-tigen Schichten des Glimmerschiefers und Urthonschicfers veranlaßt zu ha-ben, aus welche später die bis dahin im Meere aufgelöst oder suspendirtgewesene kohlcnsaurc Kalkcrde des Uebcrgangskalkes, mit den gleichzeitigenThonschicfcrn und Grauwacken mehrmals wechselnd, abgelagert wurde.