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wurde, während die andere unverändert blieb. Entweder konnte kein Wässersie erreichen, oder das eingedmngcnc keinen chemischen NmwcindlungSproccßin ihr wecken; sic »rußte bleiben, was sie ursprünglich war, weil die Me-tamorphose außer ihrem Bereich lag. Andererseits wollen wir auch nichtvergessen, daß mancher Glimmerschiefer direct neptunischcn Ursprungs seinkönnte, weil der Glimmer durch die Verwitterung nicht so leicht zersetztwird, wie der Feldspath, und aus diesem Grunde krpstallinischer Glimmer inerdigen Sedimenten enthalten sein kann. War z. B. das Sediment inWasser aufgelöst gewesene Kieselerde mit vielem Glimmer, so entstandGlim m e r s chicf e r; war die Kieselerde fast rein, so bildete sich Q u a r z -fels; war sic mit Thon gemischt, so entstand Kiesel schiefer undJaspis; schied sich viele Thoncrdc mit etwas Glimmer gemengt aus,so gab es den Urt ho »schiefer und fehlte der Glimmer, den gemeinenT h o n s ch i c fc r. Für die Erklärung dieser wenigstens zum Thcil krystal-linischcn Schiefer ist also gar kein mctamorphischcr Proccß erforderlich, viel-mehr reicht der älteste ncptunischc allein für sic aus; und wenn in ihnenwirklich nur ncptunischc Agenten thätig waren, so scheint es auch statthaft,alle diejenigen krpstallinischcn Schiefer, welche derselben geologischen Epochemit ihnen angchören, ebenfalls für ncptunischc Producte zu erklären. Da-hin dürfte allerdings die sorgfältige Prüfung des mctamorphischcn Proeessesuns führen ").
Am sichersten kann uns übrigens eine genaue Beobachtung der Ein-flüsse, welche die vulkanischen, entschieden als feuriger Fluß cmporgedrunge-ncn Materien auf ihre neptunischcn Umgebungen ausgcübt haben, über dieMöglichkeit eines Plutonischen MctamorphiSmus und seine etwaige Aus-
18) Wir hatten schon in der vorigen Ausgabe erklärt, daß die besonnene, allseitigprüfende Darstellung von G. Bischof in dessen vortrefflichen, Lchrb»che der chemi-schen Geologie (Bonn 1817—3!!. 8.) kaum noch an dem Metamorph i smusauf nassem Wege zweifeln lasse und sind seitdem, durch fortgesetztes Studium dergehaltvollen Schrift, nur in dieser Ansicht bestärkt worden. Der Verfasser geht aber nochviel weiter, er scheint auch die Entstehung aller krvstallinischcn Gesteine mit selbstständigausgcschicdenem Quarz auf nassem Wege demonstrircn zu wollen und den PlutonischenProccß allein auf die vulkanischen Gesteine zu beschränken. Leider liegt sei» Werk nochnicht vollendet vor und darum nehme ich Anstand, die bis jetzt nur andeutungsweise ge-gebenen Resultate sofort zu acccptirc»; man muß die Contrvvcrsc, welche sich gewiß überdiesen so wichtigen Punkt der Geologie bald erheben wird, abwartcn; der Geschichtschrei-ber kann überhaupt nichts Anderes thu», als seinen Lesern den Standpunkt der Wis-senschaft so vorlegcn, wie er in dem Augenblick ist, in welchem er schreibt. —
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