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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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stallimschm Zustand herbcigeführt hätte. Allerdings sind solebe That-stichen von hoher Bedeutung und kaum geeignet, den plulonischen Meta-inorphiSmuS zu gestatten; allein wie der bloße Contaet inetamorphischeWirkungen in so bedeutender Ausdehnung hervorbringcn könne, und welcheProcessi eigentlich die Umwandlung während des Contaetcs bedingten,das Alles bleibt eben so räthselhaft, wie bei der platonischen Annahme.Besonders scheint die erwähnte Wcchsellagerung krpstallinischcr und sedi-mentärer Schichten der Contaetwirkung nicht sehr das Wort zu reden, wenngleich dieselbe für die Richtigkeit der entgegengesetzten, schon oben (S. l ü-i)berührten Ansicht von dem rein Plutonischen Ursprünge der krystallüüschenSchiefer eben so wenig günstig ist; weil sich neben wirklichen Sedimentenmit Versteinerungen der Fortbestand annoch flüssiger Theile der glühendenRinde nicht gut begreifen läßt. In Ansehung dieser Schwierigkeiten, möchtees jetzt auch nicht mehr gerathen sein, die krpstallinischen Schiefer für ur-sprünglich Plutonische Gebilde zu nehmen; vielmehr zwingt uns ihr Ucber-gang in neptunische Schiefer zur Annahme eines metamorphischcn ProecsseSziemlich bestimmt. Welche Kraft oder Einwirkung aber den MetamorphiS-muö ausgeübt habe, das möchte nach den täglich sich mehrenden sorgfälti-gen Beobachtungen über PscudomorpHosen, oder Umwandlungenvormals vorhandener Stoffe, neben Beibehaltung ihrer Form, in ganz an-dere, später herbeigcsührtc Materien, kaum noch bezweifelt werden kön-nen. In allen solchen Fällen scheint das Wasser mit seinen Lösungsmittelnund fremden Beimischungen das einzig mögliche AgenS zu sein, und da einsolcher Umwanblungsproceß vielfältig noch jetzt vor sich geht, so wirder in der frühesten Zeit der Erdbildung nicht bloß vorhanden gewesensein, sondern er wird auch füglich, unter begünstigenden Umständen, eineweit größere Thätigkcit entfaltet und viel bedeutendere Resultate herbeige-führt haben. Ihm will man gegenwärtig die wichtigsten und ausgedehn-testen metamorphischcn Wirkungen allein zuschreiben und keinen anderen,als den MctamorphiSmuS auf nassem Wege statuiren. Wirwerden darnach die sämmtlichen krystallinischcn Schiefer fortan für ursprüng-lich neptunische Sedimente ansehcn müssen, worin das Wasser allerhandfremde, vormals nicht vorhandene Stoffe hincinführte und mit ihrer Hülfe,unter dem langwierigen Einflüsse von Millionen von Jahren, eine allmäligcUmwandlung zu krpstallinischen Materien bewirkte. Bei dieser Annahmewird cs nur davon abhängen, ob Wasser, mit chemischen Agenten geschwän-gert, zu den sedimentären Gebilden einen Zugang finden konnte, wenn essich darum handelr, zu beurthcilcn, warum die eine Schicht »letamorphosirt