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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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vieler Fclsarten nöthig war, behaupten und fortdauernd ausstrahlen?In der That, ich muß gestehen, daß diese Einwürfe nicht von der Hand zuweisen sind, und daß sie die Annahme des Plutonischen Metanrorphismusfür die kristallinischen Schiefer sehr bedenklich machen; ja daß die Be-rücksichtigung der großen Verschiedenheiten zwischen einzelne» rurmittelbarneben einander liegenden Schichten der kristallinischen Schiefer diese Be-denken noch vergrößert, insofern doch alle ursprünglich aus denselben Ma-terialien, den Plutonischen Felöarten, und durch denselben Proecß, die Ver-witterung, entstanden sein sollen.

Von der Bedeutsamkeit so vieler Gründe überführt, haben allerdingsschon gleichzeitige Geognosten den Metamorphismus als einen plritonischen,durch Hitze bewirkten Proecß geleugnet, und die metamorphischc Wirkungin einer anderen Ursache gesucht; namentlich in dem langdauernden Con -taet, welchen die tiefer gelagerten Stoffe auf die ursprünglich sedimentärenSchiefergebilde ausüben sollten. Eben diese Forscher, unter denen der nor-wegische Geognost Keilhau '?) als Stimmführer angesehen werden kann,sind von der ursprünglich neptunischen Bildung der kristallinischen Schiefer-völlig überzeugt; sic glauben durch die Anwesenheit einzelner Versteinerun-gen, welche metamorphischc Schiefer irr der Nähe von Granat und Gram-nratit mitten zwischen Tremolithnadeln enthalten, den sicheren Beweis lie-fern zu können, daß diese Schiefer weder jemals geschmolzen, noch auchnur einem bedeutenden Hitzgradc ausgcsetzt waren, sondern ursprünglichauf wässerigem Wege, wie alle Schiefer, entstanden. Daß die Einwirkung,welche die Sedimente irr kristallisirtc Substanzen verwandelte, von benach-barten massigen oder abnormen Gesteinen auSging, ist ihnen ebenfalls eineentschiedene Thatsachc. Sie berufen sich zumal auf die kristallinische Be-schaffenheit der Schiefer in der Nähe jener anderen meist Plutonischen Massen,während eben dieselbe Schieferschicht, in weiterer Entfernung davon, eineinfach sedimentäres Gebilde bleibt; wobei sic besonders als entscheidendaufführen, daß gerade die Enden eines sedimentären Stratums, welche mitabnormen Gesteinen in Berührung treten, kristallinisch geworden sind, diemittleren Gegenden zwischen ihnen unverändert blieben. Sic scheu ferrrcrals Beweis gegen die plutonische Entstehung der kristallinischen Schieferdic häufige Erfahrung an, nach welcher kristallinische und rein sedimentäreSchichten mit einander abwechscln und jene oft über diesen liegen; wasnicht der Fall sein könnte, wenn von unten heraufdringende Hitze den kry-

17j Vergl. dessen ttsin, noi'negwu. 2. Heft. Chnstimüa 1846. 4.