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mm Umänderung durch primitive Felsarten Nachweise». Was den erstenTheil dieser Aufgabe betrifft, so können die krystallinischen Schiefer vor ihrerMetauiorphosc nur wässerige Sedimente gewesen sein, welche nach allenheutigen Erfahrungen aus Thonerdc, Kieselerde, kvhlensaurein Kalk undAlkalisalzcn nebst einigen Metallsalzen bestehen mochten. Hierüber sindalle Forscher, welche den MetamorphismuS annehmen, wohl einverstanden.Zugegeben also, daß darin die Materien der krystallinischen Schiefer ent-halten waren, was übrigens in Bezug aus die in den Silicaten anwesendenAlkalien nicht der Fall zu sein scheint; so ist eö die Aufgabe der Plutoniker,zu zeigen, daß diese Stoffe bis zum Erweichen geglüht wurden, dabei neuechemische Verbindungen eingingen und nun wieder krystallinisck erstarrten.Der dazu nöthige Hitzgrad kam: aber nur von den tiefer liegenden plutoni-schen Fclsarten herrührcn, er kann nur durch Aufnahme von Wärme ausihnen bewirkt werden. Sollte diese Wärme hinreichcn, ncptunische Giratenzu schmclzen, so mußte sic dem Schmelzpunkte des Granits mindestensgleichkommen; es konnte also der Granit selbst noch nicht fest sein, als derMetamorphismuS begann; denn wie könnte wohl eine bereits bis zumErstarren abgekühlte Masse eine andere über ihr liegende feste Substanzschmelzen, wenn der Schmelzpunkt der letzteren eben so hoch ist, als derSchmelzpunkt der elfteren. Allein so lange der Granit selbst flüssig war,konnte er nicht wohl verwittern; damals konnte er zu wässerigen Sedimen-ten noch kein Material liefern, und aus diesem Grunde konnten auch keine"zu mctamorphosirendcn Niederschläge entstehen. Entstanden dieselben alsoerst nach dem Festwerden des Granits, so hatte derselbe wenigstens in sei-nen obersten Lagen bereits eine zu geringe Temperatur, um erdige Massenwieder in einen feurigen Fluß zu setzen; er konnte sie zwar erwärmen, abernickt bis zum Erweichen, denn dann müßte er selbst wieder weich gewordensein. — Dies sind die Einwürfe, welche ein Thcil der Gcognosten gegenden MetamorphismuS der krystallinischen Schiefer erhebt. Andere gehennicht so weit zurück, sic behaupten vielmehr, daß selbst flüssiger Granit eineUmwandlung von solcher Mächtigkeit nicht habe bewirken können. Denndie krystallinischen Schiefer sind keineswegs dünne Lagen; sic haben einebedeutende Dicke, erreichen in den Alpen z. B. eine Mächtigkeit von mehre-ren tausend Fuß und dehnen sich horizontal über den größten Thcil vonSkandinavien und Finnland aus. Welch eine Hitze war erforderlich, umso bedeutende Massen zu erweichen! — wie konnte der Granit, der selbstnicht viel mächtiger zu sein scheint, sie hcrvorbringen? — wie konnte er siewährend eines Zeitraumes von Jahrtausenden, der zur Verwitterung so