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Mit den erstem! beginnend merken wir uns als äußeren Hauptcharakterderselben die Eigenschaft, daß stets ihre einzelnen Bestandtheile ein größermassiges Gefüge besitzen, mithin sich leicht von einander unterscheiden lasse».Früheren Mittheilnngen (S. 70) zufolge wissen wir uns diese Beschaffenheitschon zu erklären, wir schließen aus ihr, daß die Gesteine sehr langsamerkalteten, weil die einzelnen Materien Zeit genug hatten, sich in größe-ren Quantitäten zu einander zu finden und krystallinisch sich auszubilden.Allein eine nähere Betrachtung ergiebt doch für die räumliche Isolation derMischungsglieder sehr wesentliche Unterschiebe; denn bald sind sie sämmtlichgleich vollständig krystallisirt, bald ist die Grundmasse sehr feinkörnig, fasterdig, und in ihr treten nur einzelne größere Krystalle auf. Danach unter-scheiden wir zwei Hauptarten von Plutonischen Gesteinen, welche wir gra-nitis eh e und p v r p h y r i g e nennen werden. Auch diese Benennungenmüssen unS bekannt klingen; wir haben sie schon früher bei den Laven (S. tick >in ähnlicher Bedeutung angewendet, als wir nach der Größe deS KornS derkrystallisirten Bestandtheile Granitlaven, Porphyrlaven, Basaltlaven underdige Laven unterschieden. So wie eS damals bloße Formunterschiede,keine Massenverschiedenheiten waren, welche uns zur Feststellung der Diffe-renzen veranlaßten, so ist es auch hier bloß die Art der räumlichen Isolation,wovon wir die Unterschiebe der Plutonischen Massengesteine herleiten. —Aus die graniti sehen Fels arten zuvörderst näher eingehend,finden nur, daß bei schärferer Prüfung ihrer Bestandtheile sieh bald wiederzwei Hauptarten Herausstellen, je nachdem neben Alkalifeldspath (Ortho-klas oder Albit) Quarz, Glimmer und Hornblende anftreten, oder nebenKalkseldspath < Labrador) Augit, Diallag und Hypersthen; erstere wollennur Quarzgesteine, letztere Augitgesteine nennen. —
Die gewöhnlichste Art der g ran > ti sch e n Q u a r z g e st e i n e ist dereigentliche G ranit, ein Gemisch von hellrvthem oder weißlichem Ortho-klas, bräunlichen! Glimmer und wasserklarem Quarz, von denen der Feld-spat!) entschieden vorwaltet, mithin dem Ganzen seine Helle röthliche oderweißliche Farbe ertheilt, wodurch sich der Granit, leicht von den schwarz-gefleckten Augitgesteinen unterscheidet. Er ist Hauptbestandtheil der meistenund größeren Gebirgszüge, gleichsam das Gerüst, woran die übrigen Fels-arten sich anlegen, und bildet großmassige Berge mit abgerundeten, aberunebenen Oberflächen, die zertrümmert und mit scharfkantigen Blöcken be-deckt zu sein pflegen. Häufig passen die Blöcke mit ihren Ecken und Kantennoch an einander, und liegen so gleichförmig gelagert da, daß sie wenigereinem unordentlichen Trümmerhaufen, als den Bruchstücken einer schaalen-