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wenn auch nicht unter den normalen oder stratificirten, doch wenigstensunter sich Zeugniß ablegcn. Allerdings scheinen Beziehungen solcher Artzwischen den abnormen Gesteinen stattzufinden; schon deshalb, weil allethätigen Vulkane jünger sind, als die Hebungen der Gebirgszüge, die letz-teren aber allein oder vorzugsweise von plutonischem, seltener und gewöhn-lich nur bei kleineren Gebirgen von vulkanischem Massengcstcin ausgcführtwurden. Wir werden aus diesen und anderen Gründen die vulkanischenGesteine für jünger halten als die Plutonischen, zunächst aber ihre Unter-schiede ausführlicher besprechen. —
Im neunten Abschnitt (S. 149) haben wir die Bestandthcile derselbenkennen gelernt, als wir die chemischen Verbindungen im Silicatenmanteluntersuchten; wir haben damals erfahren, daß Quarz, Feld spath indrei Formen als Orthoklas, Albit und Labrador, demnächstGlimmer, Hornblende, Augit und Olivin in mannigfacherMischung unter einander die Mineralien sind, aus denen die vulkanischenund plutonischeu Gesteine bestehen. Wir brauchen hier bei Erörterungdieser Stoffe nicht weiter zu verweilen ^), sondern können unsere Aufmerk-samkeit sofort anderen Eigenschaften zuwenden. Unsere nächste Aufgabemag es sein, die Unterschiede der plutonischeu und vulkanischen Fels-arten schärfer hervorzuhebcu. —
3) Der leichteren Ucbersicht wegen solle» die Unterschiede jener Mineralien noch ein-mal kur; zusammengestellt werden. Sic sind nämlich:ä. Reine Kieselerde oder Quarz,k. Kieselsäure Doppelsalzc, bestehend:
s) Vorzugsweise aus kiesclsaurcr Thoncrdc, welche ocrbuuden ist:
1. Mit kicselsaurem Kali; woraus entstehen:
Orthoklas und Glimmer, letzterer, wenn viermal mehr Thonerdcund stz mehr Kieselerde in der Mischung enthalten ist, als bei ersterem.
2. Mit kieselsaurem Natron zu Albit.
3. Mit kicselsaurem Kalk und etwas Natron zu Labrador.
lg Vorzugsweise aus kieselsaurer Talkerdc, die sich verbindet:
1. Mit kieselsaurer Kalkcrdc »nd Eiscnorydul.
Es entsteht H orn blcn d e, wenn Kieselsäure überschüssig vorhandenist; Augit und Olivin, wen» der Ueberschnß fehlt: im crstcrn(Augit) enthalten die Basen halb so viel Sauerstoff, als die Kiesel-säure, im letzter» (Olivin) eben so viel.
2. Mit kieselsaurer Thonerdc und Eiscnorydul, als Chlorit, dessenMischung noch Wasser enthält.
3. Bloß mit kieselsanrem Eiscnorydul zu Talk, welcher gleich dein vori-gen meistens als schieferiges Gestein aufzutreten pflegt.