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Wald, ein schmaler in seiner Hauptrichtung von 880 nach iM^V strei-chender dreifacher Bergrücken von mehr als llllltt Fuß Meereshöhe, dessennördliche niedrigste Kette auö dem meist sattelförmig gehobenen Muschelkalkbesteht, woran siel) südwärts schmale Keuper- und Iuraschichten lehnen,über welche der hoch aufgerichtete Quadersandstein als zweite und die Kreideals dritte südliche Kette sich erheben.
c. r. s. 4-
-i. Allm'ium, >>. Kreide, >-, Queidersandstein, <>. Lieis und Jure,, e. Keuper,s. Muschelkalk.
I. Bariuickcu, 1391,'; 2. Velmcr-Stoot, 1441'; 3. Sattel des Muschelkalks:
4. Bcllen-Berg bei Meinberg.
Im hier verzeichneten Querschnitt, nach dem Verhältniß der Höhezur Länge von 3 zu 1 entworfen, sehen wir den Quadersandstein (e) deSVelmer-Stoots (2) südlich von Horn, des höchsten Berges im gan-zen Teutoburger Walde, mit ungestörter Schichtung dem Jura (>>), Keuper(o) und Muschelkalk (k) ausliegen; aber weiter nach Nordwest, bei Oerling-hausen und Bielefeld, kehrt sich die Reihenfolge um, so daß deutlich Muschel-kalk auf Keuper und dieser auf Quabersand ruht; wahrscheinlich, wieFr. Hoffman» meint, weil baS ganze Gebirge aus einer Spalte empor-gehobeu und dabei nach Südwest überstürzend in seine jetzige widernatür-liche Stellung versetzt wurde. —
Wir wollen indeß dem Stusengange der neptunischen Schichten hiernoch nicht unsere Aufmerksamkeit schenken, sondern zuvörderst bei einernähern Untersuchung derjenigen Verhältnisse stehen bleiben, die den Namenabnorme Gesteine für die massigen besonders Hervorrufen. Schonfrüher (S. 178) haben wir beiläufig eines Unterschiedes derselben gedacht,den die Bezeichnungen von plutvnisch und vulkanisch angeben. Er warbedingt in dem Auftreten gewisser abnormer Gesteine an noch jetzt thätigenVulkanen (weshalb sie eben vulkanische heißen), und in dem Mangelvon anderen massigen Felsarten an thätigen wie erloschenen Vulkanen, beiübrigens entschieden feurig-flüssigem Ursprünge; ein Charakter, der zu ihrerBezeichnung als plut o n ische Veranlassung gab. Hier drängt sich nundie Frage auf, ob nicht diese Unterschiede auch zugleich Altersverschieden-heiten andeuten, und von einer ähnlichen Reihenfolge der abnormen Gesteine,