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kicsclsaures Salz, aber kein Erden- oder Jrdsalz, sondern ein AlkalEsalz, weil seine Basis vorzugsweise auS Kali oder Natron besteht, wo-mit geringere Antheilc von Kalk erde und Meta llory den sich vereinthaben. In den natürlichen Silicaten, wie sic damals im Mantel dertropfbar-flüssigen Erden entstanden, findet sich als vorwiegende Basis dieThoncrdc, und neben ihr entweder eine zweite Erde, z. B. Kalkerdc, Talk-erdc, oder ein Alkali. Sic sind daher größtentheils Doppelsatzc, d. h.Verbindungeil von zwei Salzen, nach ähnlichen Gesetzen geregelt, wie dieVerbindung der Säure lind Base im einfachen Salz; Substanzen also,die in ihrer Zusammensetzung als natürliche Glasflüsse sich anscheu lassen,in denen nur umgekehrt, wie in den künstlichen, der Erdengehalt den Alkali-gchalt überwiegt, und die äußere Form durch eine deutliche Kristallisationbestimmter geregelt ist. Trat ihnen noch ein Mctalloryd bei, so verhieltsich dies wieder als neue Base, und bedingte die Farbe der Mischung ganzebenso wie im künstlichen Glase, das bekanntlich ohne Zusatz von Metallfarblos ist, durch letzteres aber grün (Eiscnorydul), roth (Kupfcrorydul),blau (Kobaltorydul), gelb (Silbcroryd), brauu (Eisenoryd), schwarz(mehr Eisenoryd) u. s. w. gefärbt werden kann. — Diese Verbindungender Erden zu Silicaten erfolgten aber nicht plötzlich und unmittelbar, son-dern langsam lind allmälig, so daß die einzelnen Bcstandtheile noch Zeithatten, sich während der Verbindung, ihrer cigenthümlichcn Schwere gemäß,etwas zu sondern. Unter ihnen waltete jedoch nur das spezifische Gewichtder mctallreichen Silicate entschieden vor, daher diese allein in die unterenTiefen hinabsanken, während die Erden- und Alkali-Silicate gleichmäßigergemischt blieben, weil ihre Gewichtsunterschiede zu gering sind, als daßin dem zäheil Fluß der geschmolzenen Materien sich ihr Einfluß hättegeltend machen können. Aus dem letzteren Grunde dürfte auch die Ab-scheidung der Mctallsilicatc nach unten nur unvollständig gewesen sein; eingroßer Theil blieb überall suöpcndirt in der ganzen Masse zurück. Da-rum konnten die unteren Schichten nur im Allgemeinen mehr Mctall-orydc, als die schwersten, die oberen mehr Alkalien, als die leichtestenStoffe der Mischung in sich aufnchmen. Die zu oberst gelegene Haupt-masse besteht demnach vorzugsweise auö Alkalisilicaten, mit geringen Bei-mischungen von Metallvryden, und erscheint uns hauptsächlich in zweiFormen, nämlich als Granit oder als Gnciß. Beide sind Gemischezweier Silicate, des FcldspatheS und Glimmers, zwischen denenals dritter Bestandthcil reine Kieselerde oder Quarz sich ausgeschiedenhat. Im Granit bildet von diesen drei Stoffen jeder für sich bedeutende