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Wir gehen deshalb von dieser Meinung aus, und lassen cö dahin gestelltsein, ob die ersten Verdichtungen der Materie, welche den Kern der Erdebildeten, bloß aus metallischen Dünsten, oder bereits auö festen Mctall-massen bestanden, indem wir uns mit dem Resultat begnügen, daß sie ineiner gewissen Periode sicher tropfbar-flüssig wurden und waren *«). Ge-raume Zeit mag dieser Kern zu seiner Vergrößerung gebraucht haben, cheer eine Dimension erlangte, wie sic zur Attraetion aller irdischen Materiein seinen Dunstkreis erforderlich ist; bedenkt man indcß, daß die Metalledie schwersten Substanzen der Erde sind, und daß alle Gradation in derAnziehung auf die spezifische Schwere sich gründet, so werden wir vonselbst cinsehen, warum der crstgcbildctc metallische Kern fort und fort neueMctallschichtcn an sich hcranzichcn und alle metallischen Bestandthcilc dertellurischcn Kugclzonc, die nicht durch chemische Affinitäten oder physikalischeKräfte zurückgchalten wurden, mit sich vereinigen mußte. Denu außer dergrößeren oder geringeren Schwere der Stoffe in jener Kugelzone konnten cönur chemische Affinitäten der Materien sein, die in ihr wirksam waren;allein diese konnten bei sehr vielen Stoffen erst cintrctcn, als die größereAnziehung den zu ihrer chemischen Wirksamkeit nöthigcn Verdichtungsgradherbciführtc. Denken wir uns also auch immer die zahlreichen elementarenSubstanzen, aus denen der chemischen Analyse nach unsere Erde besteht,in den Verhältnissen, in welchen sie wirklich constituircndc Bcstandtheilcdes Erdkörpcrs sind, dunstförmig unter einander gemischt;, — eine An-nahme, die bei dem Durchdringungsvcrmögen der Gase unter einanderkeineswegs eine unmögliche ist; — so konnte sich die chemische Affinitätdennoch nicht gleich anfangs an allen geltend machen und Verbindungen inder Weise bewirken, wie wir sie gegenwärtig sich gestalten sehen. Auchsind gerade die schwersten Stoffe, die edlen Metalle, zu solchen Verbin-dungen am allerwenigsten geneigt, und wenn sic auch unter einander imflüssigen Zustande sich mischen, so mußte doch die sehr verschiedene Flüssig-und Flüchtigkcitsfähigkeit sic beim Beginn des allmäligcn Festwerdens ausder Duustform von Gemischen abhaltcn. Denn das Quecksilber istz. B. noch dampfförmig, während das Eisen erst glüht, und das Pla-tin hat längst seine feste Form angenommen, wenn Gold und Silbernoch tropfbar-flüssig sind. Nach diesen Gesetzen schieden sich also dieschwersten Metalle um so eher aus der Mischung aus, je weniger sic zu
10) Bergt, die elfte Note auf der felgenden Seite,
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