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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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weiten Bogen umfaßt, und endlich auf der nördlichen Hälfte vonNeu-Seeland endet, indem ein Vulkangürtel diese Insel, ganz ähnlich wieIsland, von IVO nach 81V durchzieht. Dann ließen sich die Central-Vulkane der Sandwichs-Inseln in eine Beziehung zu dem System vonMeriko bringen, die Gallopagos zu dem von Quito, die F r e rl n d-schafts- und Societäts-Juseln zu dem von Bolivia und die S.Felir- wie S. Juan Fernandcz-Inseln zu dem Vulkanzugc Chilis;denn alle genannten Gruppen liegen mit den cvrrcspondirenden VulkanenAmerikas unter demselben Parallelkreisc. Ohne allen Zusammenhangmit den anderen Fcuerbcrgcn bleiben endlich die Vulkane des durch I. C.Roß entdeckten Victoria-Landes, von denen einer, der Erebus, unter181. Grad östl. Länge und 76. Grad südl. Breite gelegen, als kahle kegel-förmige Insel 11,600 Fuß hoch aus dem Eise hcrvorragt.

Wir haben in dieser Aufzählung der Ausbreitung vulkanischer Phäno-mene über die Erdoberfläche bloß die thätigen Vulkane berücksichtigt, weil esan Untersuchungen fehlt, welche über das Vorkommen erloschener Vulkaneoder bloßer Erhcbungskcgcl in den meisten Gegenden der Erde Aufschlüssecrthcilen. Wollen wir aber, wozu uns die Uebcreinstimmung der Massenhinreichende Gründe darbietct, alle isolirt oder in Gruppen über daS Fest-land vertheilte Berge von Basalt oder Trachyt für cmporgcquollcnevulkanische Stoffe, also für ErhcbungSkegel erklären, so ist die Ausbrei-tung der vulkanischen Phänomene ungleich größer, als sic der mitgctheiltenDarstellung nach zu sein scheint. Werfen wir in dieser Beziehung nureinige Blicke auf das mittlere Europa, als den am besten untersuchten Thcilder Erdoberfläche, so erscheinen hier überall Basaltkcgcl oder Basalt-gebirge, welche geschichtete ncptunischc Lagen in Spalten durchbrechen undauf der Oberfläche über ihnen sich ausbrcitcn, wie es die feurig-flüssigeBeschaffenheit dieser Massen im Momente ihres HervorgucllcnS nothwendigmacht. Besonders haben die Ufer des Rheins von Bingen bis Bonnvulkanische Massen neben sich; denn der La ach er See bei Ander-nach ist ein mit Wasser erfüllter Krater, und die Eifel wie das Sieben-gcbirgc bilden ein ganzes System vulkanischer Kegel, deren Menge letz-terem seinen Namen gab. In Hessen sind der HabiebtSwald bei Kassel,der Meißner, der Kegel bei Schwarzenborn, die höchsten Punkte zweiervon V nach 8 streichenden Basaltkegelreihen, welche daS Thal der Fuldazwischen sich fassen und noch an der Weser bis weit über Minden hinausfortsetzen. Südlich schließen sich beide Reihen an daS R höng e b i r g e imOsten, eine durchgehends vulkanische, aus Basaltkegeln zusammengesetzte