qmau in derselben Strcichungslinic sich befinden. Auch in China wer-ben von einheimischen Urkunden vulkanische Phänomene (hier Ho sch an,Leuchtbcrge, oder Hotsin, Fcucrbrunnen, mmannt) in ziemlich gleicherParallele mit den Vulkanen Central-Asicns angegeben; sic scheinen aberweniger von wirklichen vulkanischen Eruptionen, als vielmehr von Erd-brandcn, hcrzurühren und zum Vulkanismus nur in einer entfernteren Be-ziehung zu stcheu. -
In dem europäischen Antheilc dieses großen Vulkanzugcs entwickeltesich ganz besonders die italienische Reihe; sie erscheint zuerst in der Lom-bardei an den Bericischcn und Eugancischen Hügeln erloschen, dannebenso in Mittel-Italien aus der Westseite der Apcnninen, in den altenKratern am See Vico und im Albaner Gebirge, zuletzt thätig im Vesuvund den phlegräischen Feldern. Non hier wendet sic sich zu den Lipari-schen Inseln, deren fast unaufhörliche Ausbrüche, zumal auf Strom-boli, allgemein bekannt sind; geht auf Sicilicn über und erhält imAetna ihren Hauptknotcn. Weiterhin zeigen sich in den Schlammvul-kanen oder Salscn von Girgcnti, in Pantcllaria und dem submarinenAusbruch neben Seiacca Spuren dieses westwärts gehenden Zweiges.Im Aegäischen Meere gehören zu der Nulkanrcihe das mehrmals erwähnteS an torin mit seinen Nebeninseln, dann Milo, Poros und die Land-spitze von Methonc, aus welcher noch in historischer Zeit (290 vor Chr.)ein Kegel hcrvorbrach, dessen Geschichte Ovid so malerisch in wenigenVersen (Metam. Buch 15, V. 296—306) geschildert hat. —
Ganz unabhängig von beiden Hauptsystcmen der Vulkane, dem amRande aller großen Contincntalmafscn verlausenden, und dem zweiten, beideContinentalmasscn von West nach Ost durchschneibcndcn, sind endlich dieausgebildeten Central-Vulkane, welche durch die Südscc sich vertheiltcn,und hier wenigstens den sogenannten hohen Inseln, wenn nicht allen,ihren Ursprung gaben. Sie bilden den Kern der Sandwich-, Gallo-pagoö-, Marqucsas-, Gescllschaftö- und Freundschafts-Inseln;beschreiben also gewissermaßen eine große Ellipse quer im Stillen Ocean,deren Westseite durch die Vulkane der west au stra lisch cn Kette, welcheaus den Neuen Hebriden, Salomons-Inseln und aus Neu-Guinea besteht, an die Vulkane der Moluckcn sich anschließt. Rich-tiger scheint indeß die Ansicht zu sein, hier zuvörderst eine Vulkanreihe anzu-nehmen, welche von nach lldu) streicht, auf der äußersten Westspitzevon Neu-Guinea beginnt, über die genannten südöstlichen Inselgruppensortsctzend den gegenüberliegenden Küstcnrand Ncu-Hollands in einem