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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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30 Fuß in der Erde stand, senkrecht herausgeschlcudcrt wurde, ohne eineandere Spur seiner Anwesenheit, als die cylindrischc Ocffnung zu lassen,worin er steckte.

Das sind also die thätigen Vulkane, welche das Festland aus beidenHalbkugeln begleiten, und in ihrer Beziehung zu ihm den merkwürdigengewiß nicht bedeutungslosen Unterschied zeigen, daß auf der östlichen Halb-kugel sic säst nie, Kamtschatka ausgenommen, dir Continentalmasscselbst betreten, dafür aber sowohl an ihren östlichen als auch an ihren west-lichen Küsten in ziemlich gleichmäßiger Reihe fortlaufcn, während Amerikaseine meisten thätigen Vulkane auf dein Fcstlande selbst trägt, und zwarbloß an der Westküste, keinen einzigen an seinen östlichen Ufern. Hierfindet sich indcß die vulkanische, ganz dem System der Moluckcn, Ku-rilen und Alcutcn vergleichbare Jnselrcihc der kleinen Antillen mit zehnthätigen Kratern, welche über die Insel St. Eustäche, dessen höchst regel-mäßiger Krater den Namen Punsch bowle bei den Seefahrern führt,St. Christoph, Ncwis, Montserrat, Guadeloupe, Domi-nica, Martinique, St. Lucia, St. Vincent und Granadavertheilt sind. Sie folgen also durchaus dem inneren Zuge dieser doppeltenInselkette, und sehen sich durch die erloschenen oder vielleicht nie zu Aus-brüchen gekommenen Kegel der großen Antillen, mit Ausschluß Cubas, zudem Vulkanzugc Merikos fort, mit dein die genannten größeren Inselngenau in demselben Parallclkrcisc sich befinden.

Die östliche Halbkugel hat eine ganz ähnliche Ncbcnkcttc, in gleicherStreichungölinie von Westen nach Osten, welche durch die ganze Continen-talmassc in einzelnen Spuren sich hindurchzicht, aber mehr nördlich, unterdem 40. Breitengrade etwa, angctroffen wird. Sic berührt in Europa dienördlichen Küsten des Mittelmccrcs und erscheint hier unter der Form zweierParallelrcihen, die in der Richtung der Apcnninenkettc streichend Ita-lien an der Westküste begleiten und im Aegäischcn Meere durch diewestlichen Cycladen fortlaufend von der Argolischen Küste ihren Ursprungnehmen. Weiterhin verspürt man sie in Kleinasicn am Ararat, dessenvulkanische Natur noch kürzlich (den 20. Juni 1840) so gewaltsam, sichbeurkundet hat4), in Persien am Demavend, und in der hohen Tar-tarci, wo der Vulkan Ho-tschcu bei Turfan an der Südseite des Him-mclsgcbirgcs unter dem 100.» östl. Länge, und der Vulkan Pcschanan der Nordseitc desselben oder EisgcbirgeS unter 90» 3«ü östl. Länge

4) Man ncrgl. die Angsb. Mg. Zeitung. Nr. 212 ff. 18/,3.

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