si-dc durch einen Vulkan bezeichnet, von welchen der Tomboro auf dernördlichsten Spitze von Sumbava durch seine große Eruption am kl.April1815 besonders bekannt ist. Nicht minder heftig muß der Ausbruch ge-wesen sein, der zu Anfang dieses Jahres (1853) daselbst stattfand undungemeine Verwüstungen in weiter Hingebung anrichtete. Nun folgenein Gunong Api in der Meerenge zwischen Sumbava und Flores;daraufTschyndana oder Sandclboö, Mandschirey oder Flores,letztere mit zwei Vulkanen, einem am West-, dem anderen am Ostende.Mehrere kleinere Inseln, welche sich an die obengenannten größeren an-schließen, wie Sabrao, Lombien, Pantar setzen die Vulkanrcihe amNorbrandc Timors, das außerhalb derselben liegt, bis zu den Banda-Inseln fort, und vertheilen sich vor den letzteren zu einem breiten Gürtel,welcher die Moluckcn mit den Philippinen verbindet. In demselbensind die kleinen Inseln Damme, Nila, Scroa und Banda mit demwestwärts in die Sec hinauögeschobencn Gunong Api oberhalb Timor,die bekanntesten; sie scheinen sich durch Amb o ina, deren Vulkan Wawanider bedeutendste in dieser Reihe ist, über Buru und Ccram auszudehnen,und unter der Straße der Moluckcn nach Mindanao hinaufzustcigen."In diesem Thcilc des Zuges kennen wir übrigens zwei Hauptvulkanc, denvon Kenias (oder Klobat) auf Celebes, und den Gammacanorc aufDschilolo; die kleinern Inseln zwischen beiden sind weniger bekannt, dochebenfalls, wie Tcrnatc, Tidorc, Mackian u. a. m. vulkanisch. Anden Kenias von Celebes schließt sich der Vulkan auf Siao, und setzt sichdurch den Abu von Sangir nach Mindanao hin fort, wo der San-guili im südlichen Thcilc der Insel als feuerspeiend erwähnt wird. Einkleines Jnsclchen, Siguior oder Fucgo zwischen Mindanao und Negros,führt den Zug nordwärts auf die Südspitze von Luzon über, deren Vulkanvon Mayon mehrmals in historischer Zeit Ausbrüche gemacht hat. Einzweiter Vulkan Luzons, der Taal, steht südlich von Manilla, und istwegen der Nähe der Hauptstadt besser als die übrigen dieser Insel unter-sucht; ein dritter, der Aringuay, befindet sich in der Mitte des nörd-lichen Thcilcs, und ein vierter auf der kleinen an der Nordküste gelegenenInsel Eamiguin. In großer Zahl breiten sich endlich die FcuerbergcLuzons am östlichen Küstcnrandc der Halbinsel Camarineö ans; sicerreichen hier ihre stärkste Intensität und Fülle auf dem ganzen Zuge vonJava bis nach Kamtschatka hinauf.
Damit endet aber die Reihe der thätigcn Vulkane in dieser Gegendnoch nicht; sic beginnt schon auf Formosa wieder mit mehreren Feuer-