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durchbrochen dem Meere einen Zutritt in dm alten Krater vcrstattct. Inder Mitte dieses alten Erhebungökcgcls befindet sich ein neuerer, kleiner,vom Meer umfluthetcr Ausbruchskegel von beinahe 1700 Fuß Höhe, dessenGipfel wiederholt Rauchwolken, Asche und glühende Lapilli ausgcstoßcnhat. —
Die nächsten Vulkane der bezeichnctcn Reihe stehen auf Sumatra,und scheinen unterhalb des Aeguators, auf der Südseite der hohen Ge-birgskette, dein Mccrcsufcr parallel zu laufen, oberhalb desselben aber demnördlichen Ufer näher zu liegen; so daß die Vulkanrcihe und die Bergketteunter sehr spitzen Winkeln sich schneiden würden. Jndeß sind die Vulkanedieser großen Insel noch sehr wenig untersucht'^); man kennt bis jetzt nureinige der thätigcren Eruptionskcgcl mit Sicherheit, z. B. den GunongAlias unter 3 Vs" nördlicher Breite neben Deli, am N-rdrande der Insel;dcn Merapi, ziemlich unter der Linie am Südrandc, zwischen den beidenhöchsten Bergen Sumatras, dem Gunong Pasaman (Ophir) und demebenfalls rauchenden Gunong Kasumbra (Pic von Jndrapura) in derMitte; den Gunong Api (die Malayische Bezeichnung für Vulkan)unter 2s/jv südlicher Breite mehr im Innern der Insel zwischen Jambiund der Jndrapura - Spitze; und den Gunong Dcmpo unter 4« südlich'vom vorigen bei Bcnkulen.
Der Haupthcrd aller vulkanischen Thätigkeit amSüdostrandc Asiensbefindet sich in Java, einer Insel nicht minder heimgcsucht von Eruptionenund den sie begleitenden Erscheinungen, als Island. Auf einer Fläche von2500 Quadratmcilcn finden sich 49 Vulkane verthcilt Z, also vcrhältniß-mäßig mehr als in Island, oder sonst wo auf der Erde; sic folgen beiflüchtiger Ansicht dem Höhcnzugc der Bergkette im Innern der Insel zubeiden Seiten, ordnen sich aber, genauer betrachtet, in parallele Reihen,welche der Strcichungslinie von Sumatra entsprechend, die centralen Bcrg-zügc JavaS schneiden, und die mächtigen Basalt- und Trachytmasscn empor-gctricben haben, aus denen ihre Hauptkegcl bestehen.
An Java reihen sich die Inseln Bali, Lombock und Sumbava,
2) F. Junghuhn gäbt in seiner Beschreibung der Botin-Länder eine Ncbcr-sicht, der zu Folge auf Sumatra 16 Vulkane von ihm beobachtet sind, von denen abernur 6 noch thätig zu sein scheinen.
3) Die vollständigste Uebcrsicht findet sich in Van cl o r 6 o o n -16 o s c Ii,goulogu'!» >>o mcenäns montunn ißni aräantium lusulae.lavao. bevilae 1826. Vcrgl. auchJuughuhn im Monatsber. d.Bcrl. gevgr. Gescllsch. III. 131. und dessen Reisen durchJava, hcrausgeg. v. Nccs v. Escnbcck. Magdcb. 1813. 8. Mit Abbild.