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älteren Basalt oder Dolcrit in Masse und Bruch so ähnlich wird, daßseine stoffliche Identität mit diesen vorhistorischen vulkanischen Produetenkau», einen, Zweifel unterliegen kann. Judcß hat die chemische Analyse ü»Basalt einen nie fehlenden Wassergehalt uachgcwicscn und dadurchein Mittel an die Hand gegeben, wenigstens ihn von den ganz ähnlichenLaven, den ältesten so gut wie den neuen, zu unterscheiden. Aber auf denDolcrit paßt dieser Unterschied nicht mehr, er enthält kein chemisch gebun-denes Wasser, er gleicht im allgemeinen Ansehen manchen Laven völlig,und kann ohne Berücksichtigung ihrer Blascnräumc und ohne Beachtungseines gröberen KornS nicht mehr in bloßen Handstückcn von ihnen unter-schieden werden. Gewöhnlich bilden Dolcrit und Basalt die älteren äußerenSchichten im Umfange der Kcgclbcrgc, aus deren offenen Schlünden wirLava noch jetzt hervorqucllcn sehen, oder an deren Abhängen wir alte Lavenin strvmartig auSgcbrcitetcn Schichten wahrnchmen; ja selbst an Orten,wo Lavaströme nicht bemerkt werden, begegnen wir dein Dolcrit und Basaltzu kegelförmigen Bergen aufgcthürmt: sei cS isolirt in einzelnen Kuppenausgedehnter Gebirge, oder zu kleineren, für sich bestehenden Gcbirgs-systemcn vereint in der Nähe früherer, plutonischer Erhebungen. DerMangel selbstständig ausgcschicdcner Kieselerde, des Quarzes, ist einwichtiger Charakter, welcher den älteren augitreichen vulkanischen Produetenebenso sicher zukommt, wie den neuen Augitlaven; er gicbt für beide auchanderweitig schon hinreichend als verwandte Gebilde kenntlich gemachtenGesteine ein überaus sicheres, schwerlich bedeutungsloses, äußeres Merk-mal ab.
Ganz anders verhalten sich die Feldspathlaven. Schon ihrehellere gelblich-graue oder weißlich-graue, selbst röthlich-graue Farbe unter-scheidet sie so auffallend von den Augitlaven, daß eine Verwechselung bei-der nicht wohl möglich ist. Sic bestehen vorzugsweise aus einem fein-körnigen, unbestimmt krystallinischcn, matten Feldspath von geringer Härteund öfters porösem, mehr oder minder blasigem Gefüge, der einzelne großevollständige und glänzende Krystallc von glasigem Feldspath umschließt,neben denen in kleineren Partien Krystallc von Albit, Glimmer, Horn-blende, selbst von Quarz, Kalkspath, Augit und Magnctciscn sich ausgc-schicden haben. Das Gestein, wenn es nicht sowohl stromartig als Lavaaustritt, sondern selbstständige Kegel und Kuppen gleich dem Basalt undDolcrit bildet, nennt man nach Hauy'ö Borgange Trachyt, nach An-deren Domit, wegen dcS glockcnartig gewölbten, kugelförmigen Ansehensder Berge; — seine stromartigcn Ergüsse bilden die trachytischcn Laven.