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Basalten, Porphyren, Graniten, Syeniten und Grünsteinen Vorkommenoder Hauptbestandteile derselben ausmachen; ja was noch viel interessanterist, es stecken in ihnen auch solche Mineralien, welche, wie die Granate,Lcuzitc, Zeolithe, Epidote, Schorle, Korunde und Zirkone, nur sehr ver-einzelt an gewissen Stellen in jenen weit verbreiteten Gcbirgsstcinen ange-troffen und darnach von den Mineralogen mit dem Namen der ein ge-sprengten Mineralien bezeichnet werden. Manche dieser Fossilien ge-hören zu den härtesten Stoffen, ja fast nie ist cS dem Wasser im Geringstenmöglich, sie auflösend zu zersetzen oder zu zerstören, also noch viel weniger,sie als krystallinisehen Niederschlag zu bilden. Selbst die Masse, welche sieumschließt, kann kein Sediment sein, weil in diesem Falle die cingesprengtenStoffe schichtweise abgehetzt, oder je nach ihrer Schwere durch die Grunb-materie vertheilt sein müßten, was bei Laven nicht der Fall ist; vielmehrbietet die bunte Mischung, in welcher Einsprenglinge bisweilen von denAuswurfsmassen eines einzigen Vulkancs umschlossen werden, einem eifri-gen Sammler die beste Gelegenheit dar, in kurzer Zeit auS ihnen Hand-stücke von den meisten steinigen Mineralien zu gewinnen. —
Endlich giebt auch die Art und Weise, wie erkaltende Lavaströme sichabsctzcn, sehr genügende Aufschlüsse über die Formunterschicdc der Materien,welche wir durch die Ausdrücke krystallini sch und derb schon früherunterschieden haben, und über die Ursachen der Zerklüftung oder Ab-sonderung, welche bei krystallisirtcn wie derben Gesteinen Vorkommen;sic zeigt uns, daß eine und dieselbe Substanz diese oder jene Form annch-men kann, je nachdem sie beim Austrcten aus dem Vulkan beschaffen ist,und je nach der Schnelligkeit, mit welcher sic erkaltet. Verfolgen wir diesweiter, indem wir zunächst die hauptsächlichsten Verschiedenheiten unter-suchen, welche an den Laven bemerkt werden.
Ich darf wohl annehmen, daß alle meine Leser die leichte, lockere,poröse, einem festgcwordcnen Schaum ähnliche Masse kennen, welche denNamen Bi ins stein führt und in manchen Handwerken eine technische An-wendung findet. Sie ist eine gewöhnliche Auswurfsmasse vieler Vulkaneund weist, wo sie sich findet, auf die Anwesenheit von vormals thätigcnVulkanen hin, wenn jetzt thätige in ihrer Nähe fehlen. Diese Substanzgeht aber in demselben Lavastrom, der sie enthält, nach und nach dichterwerdend so allmälig in den Obsidian über, daß sich beide deutlich als eineund dieselbe Materie zu erkennen geben, welche bloß in zwei verschiedenenZuständen sich befindet. Der Obsidian ist nämlich eine homogene, schwarze,gelbgraue oder bräunliche Masse, welche täuschend dem reinen festen Pech