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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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jeden Fall aber rühren erratische Blöcke von Eismassen her, die sic trugenund da niedcrsetztcn, wo wir sie gegenwärtig finden. Ist dies ermittelt,wie man jetzt allgemein zugicbt, so wird sich ihr Ursprung aus der Uebcr-einstimmung ihres Materials mit noch anstehenden Gebirgssteincn erkennenund daraus bald Nachweisen lassen, ob die erratischen Blöcke von Südenoder Norden, von Osten oder Westen hcrbcigcführt wurden. Nach dieserEntscheidung müssen andere Untersuchungen darthun, ob cs auf dem Landeruhende Gletscher, oder schwimmende Eisberge waren, welche die Findlingefortschafstcn.

Wir haben mit diesen Betrachtungen so ziemlich den Kreis der Wir-kungen erschöpft, welche das Wasser in den verschiedenen Formen seinesVorkommens an der Oberfläche der Erde auf die festen Gesteine auszuübenim Stande ist, und dürfen als das Endresultat unserer Untersuchungenwohl unfehlbar bekennen, daß 'die noch jetzt wahrnehmbaren Wirkungennicht ausrcichen, die Entstehung aller festen Massen aus dem Wasser zuerklären. Haben wir unö gleich überzeugt, daß die-erdigen Schichten, daßselbst viele krystallinischc und derbe Gesteine als Niederschläge oder Absätzedes Wassers, je nach ihrer Beschaffenheit, angesehen werden können, soäußerte doch auf andere krystallinischc und derbe Massen das Wasser bloßeine thcilwcis verändernde Einwirkung, und war unfähig, sic ganz aufzu-löscn. Deshalb können aber auch diese Massen keine Niederschläge odcrchcmischc Ausscheidungen des Wassers sein, und ihren Bildungsproceß zuerklären, dazu reicht die Einwirkung des Wassers auf sic nicht hin. Ucbcr-haupt ergab sich uns eine in jeder Beziehung mehr zerstörende als hcrvor-bringcndc Thätigkcit der heutigen Gewässer, und wenn wir nach den mit-gcthcrlten Thatsachcn auch die Möglichkeit zahlreicher, selbst großartigerUmwälzungcn auf der Erdoberfläche, die das Wasser veranlaßt«! und auS-führte, nicht leugnen können, so sind wir doch ebensowenig im Stande,aus der heutigen Thätigkcit der Gewässer alle Bildungövcrhältnisse desErdkörpers, so weit wir ihn kennen, zu erklären.