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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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durch eint zweite kürzen', die schmale Heide, verbunden sind, vormalsaber ohne Frage an eben diesen Stellen getrennt waren. Beide Landengenschließen ostwärts ein Binnenmeer, die Bodden, dessen westlicher Aus-gang so enge ist, daß man ihn mit einein Kahn in 10 Minuten überschreitet,während die Schabe über eine Stunde Ausdehnung hat, aber nirgendsmehr als eine Viertelstunde breit ist, auch aus einem kahlen unbewohntenErdreich besteht, dessen Beschaffenheit, wenn andere Gründe fehlten, überleinen Ursprung die beste Auskunft crtheilen würde.

Aus allen diesen Thatsachen geht nun wohl zur Genüge hervor, daßdie Gewässer für sich allein, und in Verbindung mit herrschenden Luft-strömungen oder Winden, noch heut zu Tage eine bedeutende mechanischeWirkung auf das Land auöüben, also auch vormals ausgeübt haben wer-den, und daß durch sic ein großer Theil jener Veränderungen herbeigeführtworden ist, von welchen die Erde in ihrer jetzigen Beschaffenheit Zeugnißgiebt. Allein übersehen wir cs nicht, daß alle diese Veränderungen nurgeringe und größtenthcils örtliche sind, welche eigentlich nichts Neues her-vorbringcn, sondern nur Vorhandenes umbilden; und daß wir mit Hülfeder mechanischen Thätigkeit des Wassers zwar die Form, aber nicht gut denmateriellen Inhalt der großen geschichteten Niederschläge erklären können,deren Ausgänge wir noch in der Höhe vieler GebirgSgipfcl wahrnchmen.Wir würden dabei zu der Hypothese gelangen, daß sic selbst einmal infrüherer Zeit Meeresboden waren, und wenn wir keine Ursachen ihrer Er-hebung Nachweisen können, annehmen müssen, daß das Meer einst so hochstand, wie diese geschichteten Massen noch heute liegen. Eine spätere Unter-suchung wird lehren, welche von beiden Ursachen die wahrscheinlichere ist,zuvörderst aber untersuchen wir im nächsten Abschnitt die chemischen Ein-wirkungen der Gewässer und der Atmosphäre.

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Chemische Wirkungen Gewässer in der Gegenwart. Theitnahmc der«Organismen. Einfluß der Atmosphäre.

Eben nicht geringer, als die geschilderten mechanischen Einwirkungender Gewässer auf die Gestaltung der Erdoberfläche, sind die Einflüsse, welchedas Wasscr.chemisch als Lösungsmittel der Gesteine ausznübcn im Stande

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