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hnt zeige», können schon deshalb nicht als mechanische Niederschlage ange-sehen werden; sie enthalten zugleich sehr selten Bersteinerungen und nöthigennnS dadurch zu der Annahme, daß zur Zeit ihrer Bildung entweder nochkeine Organismen vorhanden waren, oder daß sie in einer Weise gebildetwurden, die dem Bestehen der organischen Substanz zuwider ist. BeideAnnahmen sind zulässig, aber nicht überall gleich wahrscheinlich; denn dawir krystallinischc oder derbe Gesteine an vielen Stellen auf Lagen aufliegendantreffen, die Versteinerungen enthalten, so ist es wohl nicht erlaubt, ander Möglichkeit des organischen Lebens zur Zeit ihrer Auflagerung undBildung zu zweifeln, vielmehr der andere Grund wahrscheinlicher, daß sicin einer Weise gebildet wurden, die das Erhalten organischer Materie inihnen unmöglich machte. Findet sich nun, daß auch diejenigen krystallini-schen oder derben Gesteine, welche tiefer liegen, als alle geschichtetenMassen, dieselben Eigenschaften, dasselbe Gefüge, dieselben Bcstandthcilehaben, welche wir an jenen späteren, nicht Versteinerungen enthaltendenAuflagerungen wahrnchmen, so liegt es nahe, auch ihnen eine ähnliche Bil-dung zuzuschreibcn, und einen feurigen geschmolzenen Urzustand beiihnen vorauSzuschen. Ein solcher wird auch gegenwärtig für diese Ma-terien eben so allgemein angenommen, wie der wässerige Ursprung für diegeschichteten, mit Versteinerungen durchwcbten Lagen, und da diese An-nahme zugleich über die Möglichkeit großartiger Umwälzungen der schonvorhandenen Erdoberfläche den besten Aufschluß erthcilt, so hat man einenGrund mehr, sic für Thatsache zu erklären. Der Vulkanismus wirddurch sie ebenso gerechtfertigt, wie der Neptun Ismus durch jene früherenAngaben über die geschichteten Erdlagen. —
Jndcß begnügt er sich nicht mit einer so untergeordneten Zulässigkeit,wie das Auftreten vcrstcincrungsloscr krystallinischcr Massen an einzelnenStellen der Erdoberfläche sic erlaubt; er verlangt die Priorität bei derGestaltung der Erde für sich und behauptet, daß die Erde anfangs einmalnichts als feurig - flüssige, geschmolzene, vielleicht selbst dampfförmig aus-gedehnte Materie gewesen und aus diesem Zustande nach und nach durch
Außen zerspringen. Die allermeisten krystallinischc» Gesteine sind mehr oder wenigerdurchsichtig, die erdigen dagegen nie. Derb nenne ich hier alle nicht erdigen und nichtdeutlich krystallinischen Gesteine und unterscheide sic von den letzter» durch den Mangelnatürlicher versteckter Theilungsflächen, von de» erstem durch den Mangel einer in sichfein zerthcilten, erdigen Beschaffenheit, Gewöhnlich bezeichnet man indcß mit dem Aus-druck derb alle nicht schiefrigen Materien, wenn sie in großen Massen auftrctcn.