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schlägt aus dem Wasser sind, und daß zur Zeit ihrer Bildung das Wasser,aus dem sic nicdcrficlen, »nt organischen Wesen bereits bevölkert war.Denselben Beweis führen diese Reste organischer Körper, bekannt unterdem allgemeinen Namen der Berste in erringen, auch dann, wenn sicnicht von Wasserbewohncrn, sondern von Landgeschöpfen herstammen; dennkeine organische Substanz, selbst nicht die kalkige, aus welcher die Schalenund Gerüste der Thicre bestehen, ist feuerbeständig, oder erhält sich auch nureinigermaaßen getreu in hohen Hitzgradcn. Nie können also Schichten,welche Versteinerungen enthalten, sich in einem feurig-flüssigen oder ge-schmolzenen Zustande befunden haben, sondern nur in wässeriger Auf-lösung oder Mischung; überall weisen sie auf einen Niederschlag auS demWasser für diejenige Schicht hin, in welcher inan sic antrifft. Zugleichgeben die Versteinerungen, wenn sic von Landgcschöpfcn hcrstainmen, densichersten Beweis, daß zur Zeit ihrer Eristenz schon Land vorhanden war,und die Erde nicht mehr von einem einzigen großen Weltmeer bedecktsein konnte; ihre Fundstätte aber und die Bildung der Schicht, in der sieliegen, als Niederschlag aus dem Wasser, setzt es außer allein Zweifel, daßdas Meer sich damals über diesen Thcil des Landes noch ausbrcitetc unddie Organismen, welche seine Küsten bewohnten, nach ihrem Tode in sichaufnahm; sei cS, daß sic, natürlichen Todeö verblichen, ihm von abfließen-den Gewässern zugcführt wurden, oder daß daS ausgetretene Meer sic er-tränkte, bei seinem spätem Rücktritt mit sich fort schwemmte und in die neueSchicht einbcttetc, welche eS während dieser Katastrophe auö sich nicder-schlug. — Nach solchen unzweifelhaften Zeugen ist die Annahme einesneptunischcn Ursprungs für alle parallel geschichteten und Versteinerungenenthaltenden Lagen des Erdkörpers eine wohl begründete, sehr natürlicheAnsicht, und die Unmöglichkeit irgend einer andern Hypothese für sicganz so evident, wie cS eine wissenschaftlich beglaubigte Thatsachc nursein kann.
Aber der Erdkörpcr besteht nicht durchweg auö geschichteten Lagen, eingroßer und der bei weitem größere Thcil desselben hat ein anderes Gefüge,ein krystallinischcS oder derbes Gesteine, welche diese Beschaffcn-
1) Die Ausdrücke kry sta l l i n i sch und derb, uns der wissenschaftlichen Kunst-sprache entlehnt, bedürfen einer nähern Erklärung. Krystallinisch nennt man Ge-steine, die aus ciner homogenen, auch bei der genauesten Nntcrsnchung durch bas Mikro-skop einfachen Substanz bestehen, und in ihrem Innern unsichtbare, konstant gegen einan-der gelagerte Thcilungsflächcn besitzen, nach denen sic bei heftigen Einwirkungen von