»och V» des weiteren reinen Gewinnstes, der Nest bildet den Hülfs-vorrath. Die Noten werden bei den Staatskassen angenommen.Geschäfte: I) Anleihen auf Hypotheken, bis zur Hälfte des ermit-telten Werthes, in Summen von mindestens 500 fl., mit Tilgungin einer Zeitrcntc, höchstens I Proc. jährlich nebst 4 Proc. höch-stens Jahreszins; 2) Discontire» von Staatspapieren und Zins-scheincn (Coupons), wenn sie binnen /> I. fällig sind, von Wech-sel» mit 3 Unterschriften, ferner von Solawechseln gegen einUnterpfand in Maaren, Pretiosen und Staatspapieren; 3) Dar-leihen auf Staatspapiere (bis SO Proc. des Tageskurses), Bank-aktien, gemünztes und rohes Gold und Silber; 4) Eröffnungeines Credites zum Umschreiben (Girogeschäft) gegen baare Hin-terlegung einer Summe; 5) Annahme von Münzen, rohem Metall,Pretiosen, Urkunden rc. in Verwahrung; 6^) Lebensversicherung,nach den Grundbestimmungen vom 5. Mai 1836; 7) cs ist mitder Bank auch eine Rentcnanstalt verbunden, Satzungen vom22. Aug. 1839; ferner, 8) eine Feuerversicherung für beweglicheHabe, Grundbest. v. 20. April 1836. Das Aktienkapital war bisEnde 1839 auf 7 Mill. fl. gekommen und wurde 1846 um 1 Mill.vermehrt. Im Jahre 1839 betrug die auf Hypotheken ausstehendeSumme 5-598 000 fl., die discontirte Summe (cinschließl. Augs-burg) 6-716 000 fl., das Leihgeschäft (einschließlich Augsburg)3-510 000 fl., die auf Giro eingczahlte Summe 2-619 000 fl., dieausgegebenen Noten beliefen sich auf 2-766 000 fl., die Dividendeauf 4/ Proc.
(</) Zürich. Stammvermögen 1 Mill. zürcher fl. in 2000 Aktien; einst-weilen wird nur die Hälfte eingczahlt. Geschäfte: Disconti-ren — Darleihen auf je 3 Monate gegen Schuldbriefe, Aktien,edle Metalle — Zahlungen auf laufende Rechnung und Umschreiben(Giro), Aufbewahrung von Summen. Im Jahre 1839 war die Di-vidende 4'/, Proc., die mittlere Menge der umlaufenden Noten463 000 fl., Betrag der discontirten Effecten 1-392 000 fl, derDarleihen 5-615 000, der Einzahlungen aufContocorrent 7^ Mill.18-10 war die Dividende 5^ Procent, Curs der Aktien 114—.115.Rau, Archiv, IV, 308.
(>-) 1838 war die Notenmcnge 180 000 fl., der Belauf der discontir-ten Wechsel 2-300 000 fl.
(»-) Noten von 20 und lOOrl. 18-13 durchschnittlich 1-378 000 rl. Scheineumlaufend.
(t) Anfängl. Capital 5 Mill. Drachmen — 2-833 333 fl. in Aktien zu1000 Dr. f/z des Stammvcrmögcns sollen zu Darleihen aus Unter-pfandsrechte und Pfänder verwendet werden, höchstens zu 10 Proc.Die Scheine sollen nicht über ^ des Stammvcrmögcns betragenund cs soll ihres Bclaufs baar vorräthig sein. Ihr geringsterBetrag ist 25 Dr. — 10 fl. 25 Kr.
(») Die berliner Bank war 1765 — 68 eine Girobank, 1766 begannsie Diskonto- und Leihgeschäfre; eine Staatsanstalt. Sie erhieltviele Capitalc von Stiftungen und Minderjährigen zu 2 — 2/2 Proc.Zins und betrieb damit ihre Geschäfte. Rach Cabin. Befehl v.
I I.Apr. 1816 wurde sie ermächtigt, Bankschcine auszugcben undihr Capital durch Ausgabe von Aktien zu vergrößern, also Privat-personen theilnchmen zu lassen, für jetzt bis zu 10 Mill. rl. Die