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gegebenen Rcchtsvcrfaffung bewilligt wird, nennt man Real-er e d i t>
§. 279 .
Aeltcre Schriftsteller haben von der Wirkung des Kredits indcr'Volkswirthschaft eine überspannte Meinung gehegt, weil sie,in die Betrachtung der Einkünfte einzelner Volksclasscn vertieft,unterließen, die Bestandthcilc und Bedingungen des Volksein-kommens im Ganzen zu überblicken (»). Der Credit ist keineGüterquelle. Ob er gleich den Einzelnen dasjenige Capital ver-schafft, welches sie nicht selbst besitzen und dessen sie zu ihren be-absichtigten Unternehmungen bedürfen, so kann er doch die Masseder Kapitale in einem ganzen Lande nicht vermehren, außer durchBorgen im Auslände, und er kann auch im Allgemeinen dieStelle der Kapitale nicht vertreten, außer indem Metallgeld durchPapiergeld abgclöst wird. Die Wirkung des Kredits besteht alsohaupisachlich mir in einer Belebung des Güterumlaufes, undinsbesondere in einer leichteren und häufigeren Uebertragung dervorhandenen Kapitale (S).
(a>) Hieher gehört vorzüglich ?1»to, 'Iraitö de la cireul., s. Z. 42.(72). Er sieht (S. 161, S. 177 der d. Ueb.) die zinsentragendenSchuldurkunden als einen eigenen Theil des Volksvermögens an,S. 338 (352 i» D.): Im cröntinn dos konds publius, gugiid onlos lait ä propos et gu'elle n'exceile paint In spliäio de Inpnissanee, est nne nlcb) i»ie renlisee, donl aonvent eenxmeines, gui I'oxerent, n'entendent xas tont le mustere.
(i) 81inonde, Niob, oomiu. I, 177. — Storch, II, 153—164.
§. 280 .
Diese Wirkung des Kredites erscheint auch nach der Beseiti-gung der übertriebenen Schatzung noch immer als sehr vortheil-haft. l) Es wird die beste productive Anwendung des beweg-lichen Vermögens veranlaßt, indem dasselbe vermittelst des Kre-dits leicht an diejenigen Menschen gelangen kann, welche diemeiste Geschicklichkeit und Neigung haben, sich mit hcrvorbrin-genden Gewerben zu beschäftigen. Den Kapitalisten und Grund-eignern fehlt sehr oft diese Fähigkeit ober diese Neigung, ihreErsparnisse würden daher zum Theile unfruchtbar angesammclt