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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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westindischen Colonicn der Engländer durch die Freilassung derSieger.

Z. 269.

Ob das Metallgeld einen höheren oder niedrigeren Preis hat,dieß ist für die Leichtigkeit des Güterumlaufs gleichgültig. Die-ser bedarf nämlich nicht gerade einer gewissen Menge von Geld-stücken, sondern nur einer solchen Preismenge des ganzen Geld-vorraths, die bei einer gewissen Geschwindigkeit seines Umlaufeshinreicbt, den Gegenwerts) aller gegen Geld in Umlauf zu setzen-den Güter und Leistungen zu bilden (Z. 266), und diese Prcis-menge stellt sich von selbst her, weil der Preis eines Geldstückessich je nach dem Bedürfnisse des Verkehres in demselben Maaßeerhöht oder erniedriget, wie seine Menge ab- oder zugcnommcnhat (r,). Es giebt kein anderes Beispiel eines Gutes, dessenQuantität, sie sei groß oder klein, abgesehen von den Schwierig-keiten des Ucbcrgangcs, immer zur Befriedigung des Bedürfnis-ses eben zureichend ist (/,). In einem völlig abgeschiedenen Landekönnte man sich bei einer sehr kleinen Menge Geldes ebenso gutbefinden als da, wo dasselbe in großer Fülle vorhanden und deß-halb auch sehr wohlfeil ist (e).

(ll) Es sei A die Geldmenge eines Landes, » die mittlere Umlaufszahl,so ist n, !>- der Betrag der jährlichen Geldgeschäfte. Ist ferner evdie umgesetzte Menge von Gütern und Leistungen, in Einheiteneines gewissen Gutes, z. B. Getreide, ausgedrückt, p der Geldpreis

eines Centn. Getreide, so ist u. x — rv. ,,, also p — , wor-

aus man deutlich sicht, wie bei einerlei Größe von rv und n die.-Zu- und Abnahme von ^ auch eine ähnliche Veränderung in phervorbringt.

(/,) Eine merkwürdige Folge hiervon ist, daß nur dann alle Güter ineinen» Lande zugleich gegen Geld im Preise steigen können, wennentweder die Umlaufsgeschwindigkeit vergrößert, oder ein größererTheil der Geschäfte ohne Hülfe des Geldes abgemacht werden kann,oder die Geldmenge vermehrt wird Tritt keine dieser Bedingun-gen ein, so ist eine allgemeine Vertheurung aller Maaren undenk-bar, weil der Geldvorrats) dann nicht mehr zureichcn würde, die-selbe Gütermenge wie vorher im Umlaufe zu erhalten, und dieSeltenheit des Geldes die Preise der Maaren herabbrächtc. 'Ri-cardo leitet, ohne jene Bedingungen zu berücksichtigen, aus die-ser Ursache die Unmöglichkeit ab, daß das Steigen des Arbeits-lohns eine Erhöhung der Geldpreise aller Producte bewirken könne.Grundgcsi S. 85 (I, 1-18 fr. Ueb.) und <132 (II, 113). — Vgl.8. 202 (a).