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kann der Lehn der Neben- und Zwischengeschäfte sehr niedrigsein, wenn der Arbeiter auch ohne sie schon seinen Unterhalt er-wirbt und aus ihnen nur einen Zuschuß erwartet (</).
(a) Vgl. Hufeland, I, 180. — Sismonlli, kionv. ,,r. I, 354. —Es versteht sich, daß die zur Erholung nörhigen Feiertage bleibenmüssen. Die Decadi der republikanischen Zeitrechnung gaben demArbeiter zu wenig Ruhe und verletzten die Gewohnheiten desselben.Daher der Ausspruch: Ils o»t kenn fniro (die Einführer des rc-publican. Calcnders), ils o»t ir faire ä lleux ennemis, gui neceileront pu8: la darbe et la cdei»i8e dlaiiede. Uei». ,Iee»»8ta»t, I, 132. Wo aber, wie in Ostindien, fast die Hälftedes Jahres aus Feiertagen besteht, da ist schon wegen der gerin-geren Arbeitsleistung das Lohneinkommcn niedriger als anderswo.In einer Gegend des ehemal. baier. Unterdonaukreises (Rieder-baiern) hat man 204 Feiertage gezählt, mit Einschluß von 20Kirchweihen und eben so viel Nachkirchwcihen benachbarter Dörfer,15 Hochzeiten, 12 Scheibenschießen u. dgl., auch fängt der Feier-abend schon um 4 Uhr Nachmittags an. Bair. Ständeverh. 1837.2. K. Beil. V, 147.
(») Z. B. Geschäfte, bei denen man auf Bestellung warten muß (Kran-kenwärter, Fremdenführer, Bedienung in Badeorten re.), oder schonwegen der Anstrengung nicht ununterbrochen arbeiten kann, wiedas Holzspalten. Die Hochöfen und Glashütten stehen oft eine Zeitlang still. Schneider haben zwischen Johannis und Michaelis we-nigzu thun u.s.w. Vgl.Smith, I, 161.— Einem Lastträger giebtman in London nicht unter 1 Schill. (36 kr.) für die Stunde.— Der Lohn wird geringer, wenn man dem Arbeiter auf längereZeit Gewißheit der Beschäftigung giebt.
(c) So können sich Hirten, Schiffleutc, Zimmerleute und Maurer fürden Winter, die im Walde arbeitenden Holzhauer für den Som-mer andere Beschäftigung suchen. Die Bauern in Bengalen sitzenam Webstuhle, so lange die Ueberschwcmmungen des Ganges dieFeldarbeiten unterbrechen.
(^) Dicß kommt besonders bei den periodischen Unterbrechungen derFeldarbeiten vor, weßhalb Flachsspinnen u. dgl. sehr niedrig bezahltwird. Vgl. Storch, I, 197. — Beim Strohflechtcn verdient einePerson im Schwarzwald 4—20 kr. täglich nach der Feinheit desGeflechtes. — Daß die Arbeiterinnen in Paris von ihrem Ver-dienst nicht leben können, erklärt sich wohl hauptsächlich aus demMitwerben vieler Personen, die in ihren Familien jedenfalls er-halten werden müßten. Das Jahreseinkommen einer Arbeiterin,1'/, Fr. tägl., ist 375 Fr., der Bedarf nicht viel unter 500 Fr., s.Vöe in äouro. äes Leon. X, 250.
8. 19 t.
Die Kosten, welche zur Erwerbung der für einen besonderenZweig der Arbeit nothwendigen Geschicklichkeit aufgcwendctwerden müssen (§. 189), lassen noch weniger eine genaue Ausmitt-