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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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(a) Hufeland, I, 171. — Mehr warme Speisen re. Es ist bekannt,daß die nördlicheren Völker mehr essen, Storch, I, 152. 190.Rau, Aus. 47, und dieß erklärt sich nach Liebig aus der erwär-menden Kraft der Speisen durch die Umwandlung des Kohlenstoffsin Kohlensäure in den Lungen. Humboldt bemerkt, daß der Ar-beiter im kälteren Theil von Mexiko '/z mehr brauche als im war-men. — Die Menschen in kälteren Gegenden sind wegen ihrergrößeren Bedürfnisse zu einem größeren Fleiße genöthigt, der ih-nen auch aus körperlichen Ursachen leichter wird, als den Bewoh-nern heißer Landstriche, §. 88. Nr. 2.

(») Ein reichlicherer Gütergenuß, einige Zeit hindurch gehabt, wirdleicht zum Bedürfnis'. Hieraus erklärt sich, warum der Lohn, wenner durch äußere Umstände ungewöhnlich erhöht worden ist, auchnach dem Aufhören derselben schwer wieder ganz auf den altenStand sinkt.

(c) Das Nahrungsbcdürfniß für Personen eines gewissen Alters, Kör-perbaues re. ist etwas rein Physisches. Man hat in England dieBehauptung aufgestellt, ein erwachsener Arbeiter müsse in seinerKost täglich gegen 2 Unzen (3,° bad. Loth) Stickstoff und I I Un-zen (an 20 Loth) Kohlenstoff zu sich nehmen. Die hiezu erforder-lichen Nahrungsmittel sollen in Großbritanien nicht unter 10 Pence(30 kr.) vollständig anzuschaffen sein (?). Jndeß kann der Arbei-ter ohne Nachtheil 1—2 Monate lang spärlicher leben. Die Speisc-regcl der englischen Arbeits- (Armen-) Häuser enthält "/, jenesvollen Bedarfes, auch können sich die meisten Taglöhncr denselbennicht verschaffen. Starke Arbeit erheischt Fleischnahrung, die jedochsehr Vielen nicht zu Theil wird; s. Oltioisl circulnr ilirootecl dxtliv poor Inxv commissioiiers, 9. Hluicll 1840. — Die Bekösti-gung des Gesindes bei begüterten Landwirthen giebt Beispielevollständiger nahrhafter Kost. Graf Podewils (Wirthschaftser-sahr. II, 6 ff.) brauchte jährlich für einen Knecht 10"/,^ pr. Scheff.Roggen, ^/, Scheff. Gerste zu Bier, eben so viel Erbsen, Scheff.

Waizen, >2 Scheff. Kartoffeln und 78 Pfd. Fleisch, nebst 4 Pfd.Schmalz. Dieß macht 1655 Pfd. Roggen. Koppe's Ansätze von10 Scheff. Roggen, 4'/, Scheff. Gerste zu Bier und Grütze, '/,Scheff. Waizenmehl, 12 Scheff. Kartoffeln und .160 Pfd. Fleischbetragen 1952 Pfd. Roggen, Blockes Annahme von >2 Scheff.Roggen, Scheff. Waizen, 4 Scheff. Gerste, 14 Metz. Erbsen,7 Sch. Kartoffeln, 60 Pfd. Fleisch, 40 Pfd. Butter und hi, TonneBier giebt sogar 2300 Pfd. Roggen. Klcemann's Ansätze einerbesseren und geringeren Beköstigung geben 2552 und 1888 Pfd.Roggen, s. dessen Encykl. landw. Vcrh. S. 151. Aus Möllin-g e r's Rechnungen (Pfeddersheim bei Worms) berechnet sich derTagesbedarf auf 57," Loth Roggen, 12," Loth Waizen, 2'/, LothButter, 21," Loth Fleisch und gegen 1 Pfd. Kartoffeln, zusammen2171 Pfd. Roggen jährlich. Die Mitte dieser Angaben ist 2059Pfd. oder 24'/, pr. Sch. — 8,°° bad. M. Roggen. Es ist hiebeinach Block, die Nahrhaftigkeit der verschiedenen Stoffe so ange-nommen, daß 100 Pfd. Roggen — 80 Waizen — 89 Erbsen —110 Gerste — 600 Kartoff. — 25 Rindfleisch — 10 Butter sind(Block, Beitr. z. Landgüter-Schätzungskunde, 1840, S. 6.); aberSalz, Gemüse, Milch, Holz re. sind nicht eingerechnet. Nach einemPreise von 7 fl. für das bad. M. oder 2,"° fl. für den pr. Sch.Roggen (das Pfd. rosp. zu 1,°° und 1,"? kr.) ist obiger Durch-