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von beiden Gütern n blos nach seinem Werthe in Anschlag kommt,weil es eine Geldsumme ist, und wenn der Verkäufer des andernGutes I>, welches nun allein die Waare ist, nicht auf dessen Werth,sondern nur auf die für dasselbe angcwendcten Kosten achtet, sobleiben überhaupt noch folgende Bedingungen: !) der Werth von>, fWaare) für den Käufer muß größer sein, als der Werth vonr> (Preis in Geld), 2) die Kosten von I> für den Verkäufer dürfennicht größer sein, als der Werth von n für ihn. Gesetzt, der Werthvon u für den Käufer sei UlO sl, und die Kosten von b für denVerkäufer betragen 70 fl., so muß der Preis, d. h. die Quantitätvon n, welche für l> gegeben wird, sich zwischen 70 und >00 fl.halten, beide Größen erscheinen folglich als Gränzen des Preises.Je weiter diese Gränzen von einander entfernt sind, ein destogrößerer Spielraum ist für den Preis vorhanden. Sind die obi-ge» Bedingunge:: nicht mit einander vereinbar, so unterbleibt derLausch, oder er wird wenigstens nicht oft wiederholt.
ß. isi.
Aus den bisherigen Erörterungen ist die Frage, worin derGewinn beim Tausche bestehe, leicht zu beantworten. Jedermit reifer Ucbcrlcgung und freiem Entschlüsse cingegangene Tauschbringt den beiden Tauschenden einen Vorthcil, der daher rührt,daß die beiden vertauschten Quantitäten nicht gleich hoch geschätztwerden (»). a) Wenn der Käufer die gekaufte Sache zu seinemeigenen Gebrauche bestimmt, so ist sein Gewinn aus dem Tauscheimmer der Unterschied zwischen dem (concretcn) Werthe descingetauschten Gutes und der dafür gemachten Aufopferung,welche sich entweder nach dem Werthe der hingegcbcnen Sachebemißt, wenn dieselbe in einem nicht beliebig ersetzbaren Guteoder in Geld besteht — oder nach den Kosten derselben, wennsie dafür leicht wieder hcrbcigcscbafft werden kann. Ist der Preiseiner cingetauschten Sache niedriger als die Kosten, mit denenman sie selbst erzeugt, oder anderswo bezogen haben würde, sobildet der Unterschied zwischen dieser größeren und der wirklichgemachten geringeren Aufopferung einen Gewinn des Käufers,den man den Gewinn aus den Kosten nennen kann, deraber nur ein Theil des gesammten Tauschgcwinncs ist (-). Ii)Soll die Waare wieder verkauft werden, so muß man den Ein-kauf und Verkauf zusammcnfasscn und den Gewinn beider Ge-schäfte aus der Vergleichung des Verkaufspreises mit dem Ein-kaufspreise und den anderen Kosten abnehmen.