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werth sein mögen, sondern nur, wie viel sic ihnen kosten; sie be-zwecken nur einen solchen Preis, der ihnen noch Bestreitung derKosten einen beträchtlichen Gewinn übrig läßt. Dogegen würdensie Lerlust erleiden, wenn der zu erwerbende Gegenwerts) nichtwenigstens die Kosten vergütete. Es ist daher als eine zw eiteNe g e l nnzunchmcn, daß die Güter nicht unter einem die Kostenihrer Anschaffung deckenden Preise hingegcben werden.
(<?) Anstatt bei einer und derselbe» Sache den Gesichtspunkt des Ver-käufers und Käufers zu trennen, kann man auch für einerlei Per-son die Betrachtung der.hinzugebenden und zu erwerbenden Sacheunterscheiden.
(i) Wenn z. B. der Landwirth nur seinen eigenen Bedarf an Lebens-mitteln baute, und dieselben nicht anderswo zu kaufen wüßte, sowürde er nur durch einen sehr hohen Preis zum Verkaufe einesLheils seiner Vorräthe bewogen werden können. Erzeugt er abermehr, als er selbst braucht, so ist ihm der Uebcrschuß leicht feil,wenn ihm nur die Kosten mit mäßigem Gewinne ersetzt werden,und so geschieht cs, daß Güter von hohem Wcrthe mit geringemGcgenwerthe cingetauscht werden können.
Z. 149.
Für den Käufer kommen die Kosten des zu erwerbendenGutes neben dem Wcrthe desselben aus folgendem Grunde inBerücksichtigung: Jeder ist seines Bortheils willen eifrig bedacht,sich die begehrten Gegenstände mit der geringsten möglichen Auf-opferung zu verschaffen. Er wird einen geforderten Preis nichtbezahlen, wenn er eine Gelegenheit sieht, auf einem anderenWege denselben Gegenstand mit kleinerem Aufwands zu erlangen.Diese Gelegenheit vermag er zu beurtheilcn, wenn er die Kostenkennt, für welche er selbst oder ein Dritter die Sache erzeugenoder herbcischaffen könnte (re). Demnach kann (dritte Regel)der Preis höchstens nur so grgß sein, als der Kostenbetrag, fürwelchen der Käufer das Gut auf andere Weise erhalten könnte.Die hieraus für die Größe des Preises entspringende Gränzefindet indessen in vielen Fällen keine Anwendung, nämlich :r)wenn sich für die cinzutauschcnde Sache kein bestimmter Ko-stenbetrag angeben läßt, z. B. Kunstwerke, Naturseltcnheiten;