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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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<//) Denn sonst giebt der Reichere schon darum mehr, weil er denWerth der Geldsumme niedriger schätzt, 8- V4. 2). Wenn z. B. der^ ein Gut > spinal so hoch schätzt als der V und bmal so viel zuverzehren hat als dieser, so daß er eine gewisse Geldsumme nurauf >/z ihres Werths für den N anschlägt, so wird er geneigt sein,-l^mal so viel für die Sache zu bezahlen, als I!.

(H Sage von einem Reichen, der auf einer Reise durch die Saharaeinem dürftigen Begleiter die Hälfte vom Wasservorrathe desletzteren um ungeheuren Preis abkaufrc, worauf dann beide um-kamcn.

(/') Wenn ein Acker doppelt so hoch verkauft wird, als ein anderer,so kann man schließen, daß er beiläufig den doppelte» Reinertraggeben müsse; doch ist kein genaues Zusammentreffen der Preis- undWerthverhältnisse zu erwarten, da die Concurrenz manche Abwei-chungen verursachen kann, da Borurthcile, Gewohnheiten rc. dieAnerkennung des Werthes oder dessen Berücksichtigung im Ge-brauche verhindern können, auch oft ein Gut noch eine andere ei-genthümlichc Verwendungsart zuläßt. So richtet sich der Preisder Holzarten, obgleich er ziemlich unabhängig von den Produc-tionskosten ist, nicht ganz nach der Brcnnkrast, weil z. B. Eichen-holz zum Verarbeiten gesucht ist; Torf wird auch bei großer Wohl-feilheit nicht sogleich in allgemeinen Gebrauch gesetzt, weil er ei-nen Geruch hat und mehr Aschenraum erfordert ec.

(,/) Daher die bekannte Klugheitsregel, die höhere Werthschätzung nichtlaut werden zu lassen, bis man gekauft hat, und wo möglich aufdas Anbicten des Verkäufers zu warten.

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2) Dic Kosten der Hcrvorbrülguiig und Herbci-schaffung haben bei Sachen, welche für diesen Aufwand regel-mäßig und beliebig zu erlangen sind, einen bedeutenden Einflußauf die Größe des Preises. Der Ver kaufcr (a) ist gegen jedenBcrlust gesichert, wenn er nur so viel für das Gut empfangt, alser nöthigenfalls zu dessen Wiedererlangung aufzuwcndcn braucht,und nimmt bei einem den eigenen Bedarf übersteigenden Bor-rathe eines Gutes, der deßhalb keinen concrcten, nur einen Ber-kehrswerth hat (§. 6l), hauptsächlich Rücksicht auf die angc-wendclen Kosten (S), dic deßhalb bei Dingen, deren wiederholteHervorbringung und Bcrtauschung Zweck einer Gcwcrbsunter-nehmung ist, die also der Unternehmer gar nicht aufseine eigenenGebrauchszwecke zu beziehen pflegt, regelmäßig vorherrscht. DerGewerksmann, der Kaufmann rc. erwägen bei den Unterhand-lungen über den VcrkaufihrerWaaren kcincsweges, was sie ihnen