größten Dienst." lieber H. und Handelsfreiheit, deutsch vonGam-bihler, Nürnb. 1834. S. 2. 8t»UstieaI neoount ot tlie krilisliLinjiire II, 140: 'I'Iw iiillueiice ot oommorce lipon nationalrvealtl, 1« o»I^ inüirect. Hiermit stimmt Eiselen überein, Bolksw.§. S3.
(/) Ueber die Wirkungen des H. im Allgcm. s. Art. Handel in derAllgem. Encykl. der Wissensch. von Ersch und Grubcr (vonRau), u.K. Murhard, Theorie und Politik des Handels, I, 73.
§. 104 .
Anders stellt sich jedoch die Sache dar, wenn man den Han-del in seinem Verhältnis! zu den Stvffarbeiten betrachtet. DerFortgang derselben ist von dem Absätze der Erzeugnisse bedingt,der Absatz beruht auf dem Tausche und nimmt zu, wenn dieTauschgeschäfte sich vermehren. Diese sind demnach eben so wohlzur Production, als zur Eonsumtion förderlich («), und bewir-ken den Zusammenhang beider. Eine besondere Classe von Han-delnden kann die Tauschgeschäfte mit weit größerem Erfolge, sowie mit geringeren Kosten besorgen, als wenn die Erzeuger undVerzehrer von Gütern sie ganz übernehmen müßten. Viele Pro-ductionszweige werden erst dann hervorgerufen, wenn der Han-del den Erzeugern die Aussicht auf vorthcilhaftcn Verkauf dar-bietet und sie mit neuen Genüssen bekannt macht. Ferner wirdden Stoffarbcitcrn ihr auf die Production gewendetes Capitalfrüher erstattet, wenn der Handelnde ihnen ihre Erzeugnisse ab-nimmt und bezahlt, folglich können jene schon darum in gleicherZeit mehr produciren, als wenn sie den Verkauf an die Ver-zehrer selbst abwarten müßten und ihre Auslagen später vergüteterhielten.
(tt) Diese wird befördert, indem die wohlfeilste Befriedigung der Be-dürfnisse möglich gemacht wird.
8 . 105 .
Der Handel erscheint daher als ein unentbehrliches, die Aus-dehnung und Fortdauer der Stvffarbeiten bedingendes Hülfsge-schäft derselben; er steht mit ihnen in der genauesten Verbindungund ist vermöge derselben mittelbar hervorbringend.Hieraus folgt: 1) Nicht jeder Handelszweig kann als hervor-