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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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ui-itio») einer Sache ist von ihrer mehr oder weniger nütz-lichen Beschaffenheit, die den Gattungswerth bedingt, wesent-lich verschieden, sie bezieht sich nur auf die Benutzung durch ge-wisse Personen und verliert ihr Borthcilhaftes, wenn die Besitz-Verhältnisse derselben sich ändern; zudem wird der Transport un-nöthig, wenn der Consument sich zu der Waare begiebt. Mankann daher die Wirkungen des Handels denen der Gewerke nichtgleich setzen.

(,/) Diese Bereicherung der Einzelnen durch eine bessere Bcrthcilungzeigt sich in mancherlei Fällen sehr deutlich, z. B. bei der Zusam-menlegung der Ländereien, — bei einer Vertheilung von Dienst-klcioern unter die Soldaten eines Regiments nach Größe undWuchs eines Jeden u. dgl.

(s) Mehrere, auch nicht physiokratische, Schriftsteller sprechen dem Han-del die hervorbringende Wirkung ab, z. B. B. Lo tz, Handb. I, !8»,der ihn zu den persönlichen Dienstleistungen zählt. Verri verwei-set die Kauflcute als Vermittler in eine dritte, zwischen denProducenten und Consu menten stehende Classe, Ille-litarioni,§. XXIV. — Viele Andere nehmen die Productivität des Handelsin Schutz, z. B. neben Say und Droz (s. oben Note (c)), -Hai-ti, „s, Urlnoiples, S. 412. (wegen der Gcwinnste der Tauschen-den), M'Culloch, Grundsätze S.Il». (wegen der im Transporteund der Vertheilung in kleinere Quantitäten liegenden Vermeh-rung der Brauchbarkeit), Schön, N. Unters. S. 59, s. auchGeier,Charakteristik des Handels, S. 38. ff. und die daselbst angeführ-ten Stellen. — Riedel erklärt den Handel für hervorbringend, weilein Gut mehr werth sei, wenn es durch Uebertragung an einenandern Ort, in einen andern Zeitraum, oder in das Recht einerandern Person „ein wirksameres Befriedigungsmittel für die imVolksbedarfe begriffenen Bedürfnisse geworden ist", Nationalök.I, §. 205. In §. 245. wird vom Vrf. zugegeben, daß der beidersei-tige Tauschgewinn sich nur in dem Werkhc für beide tauschendePersonen äußert. Nach v. Prittwitz (Volksw. §. 205) ist derHandel productiv, weil er nützlich ist, nach 8cialo)a (I'rlne. 42)u. Kudler (Volksw. II, 173) wegen der von ihm bewirktenWertherhöhung, wobei der letztere Schriftsteller die durch den H.bewirkte Bedingung des Gütcrgebrauchs mit dem Worte Zugäng-lichkeit bezeichnet. — Man hat öfters den Handel darum mitden Stoffarbeitcn verglichen, weil diese ebenfalls bisweilen nur eineRaumvcrsetzung bewirken. So bemerkte M'Culloch (Grunds.): „dieArbeit des Bergmanns verschafft der Materie Brauchbarkeit da-durch, daß er sie aus den Eingcwcidcn der Erde auf ihre Ober-fläche bringt; aber die Arbeit des Kaufmanns oder Fuhrmanns,der diese Kohlen von da, wo sic gegraben wurden, in die Stadtoder an den Platz bringt, wo sie verbraucht werden, giebt ihneneinen weiteren und vielleicht weit beträchtlicheren Werth." Aehn-lich Hermann, Untersuch. S. 22. Hierbei ist aber zu bemerken:1) Der Bergmann trennt die Steinkohlen von der Erde und bringtsie zum erstenmal in menschliche Gewalt; 2) seine Wirkung istdauernd und von allgemeinem Nutzen, der Fuhrmann bringt sienur gewissen Menschen zu. — Neuerlich hat sich Mac-Cullochanders geäußert: „Ohne sich selbst mit irgend einer Art von Pro-duction zu befassen, leisten die Kaufleute den Producentcn den