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1805 das Malter 13
1803 „ II
1804 „ 9
1800 „ 9
1807 „ 8
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(<I) Kältere Länder stehe» in vielfacher Hinsicht gegen wärmere zurück,denn
1) der Bodenertrag ist an Menge und Güte geringer,
a) weil die Ernten schwächer ausfallen. 1 preuß. Morgen (0,7bad. M.) trägt in Deutschland und Frankreich beiläufig 6—7Centner Waizen, in dem bewässerten Lande bei Valencia biszu 29 Centnern (Zaubert de Passa), auf der Hochebenevon Mexico (zwischen 4200 und 10 000 Fuß über dem Meere)im Durchschnitt 27 Centner, bei Queretaro und Cholula abergegen 43 Centner (38fache Aussaat). Der Mais bringt inDeutschland die Aussaat 80—400fach, in Brasilien 120—130faltig, in Mexico 3 — 800fach; öfteres Erfrieren des Ge-treides in Schweden und Norwegen, Verschneien vor derReife;
b) weil der Boden nicht so vielfach benutzt werden kann. Schonin Süd- und Mittel-Deutschland können Stoppelfrüchte nachder Getreideernte gebaut werden, im südlichen Europa reifenviele Feldfrüchte schon im Frühling und machen anderenPlatz;
c) weil manche Pflanzen, die ein größeres Wärmebedürfniß ha-ben, gar nicht mehr fortkommen oder wenigstens die Erzeug-nisse mindere Güte erreichen, z. B. die Trauben nicht so zuk-kerreich werden, oder auch von weniger vorzüglicher Art sind.1 preuß. Morgen giebt in Carolina 15 Centner Reis, inWestindien 5 Ct. Kaffee oder I I Ct. Zucker, s. Moreau «leüounes. Iw commerce Ou 19. 8iöcle, I, 11. — 1 Morgenmit Pisang (Musa paraOmica) bepflanzt, nährt in Mexico aufdem besten Boden 25 Mensche» und verursacht wenige Arbeit,(v. Humboldt.)
2) Da die Vegetationszcit kürzer ist, so muß man mehr Winterfuttervorräthig haben und kann nicht so viel Vieh halten. Nach Schüb-ler erfolgt die Entwicklung der Blüthen bei jedem Grade nörd-licher Breite in Europa um ungefähr 3 Tage später, s. Berg-haus, Ann. Febr. 1831, S. 629. — Auf den steiermärkischenAlpen nimmt man nur 15 Wochen Weidezcit jährlich an.
3) Die Arbeit ist unter übrigens gleichen Umständen kostbarer, weilKleidung, Wohnung und Feuerung mehr Aufwand erfordern undviele Beschäftigungen durch die kalte Jahreszeit lange unterbro-chen werden; schon in Esthland dauert die Feldarbeit nur 5 Mo-nate. — Nach der sächs. Geschäftsanwcisung zur Abschätzung desGrundeigenthums (30. März 1838, §. 31) kostet I Ochsenge-spann in den höchsten Gegenden 4/^, in den niedrigsten 3,° Mez-zen Roggen, weil hier nur 159, dort 200 Arbeitstage jährlich an-genommen werden.
4) Es muß ein größerer Theil des Bodens der Holzgewinnung ge-widmet werde».