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Einfluß. Je reichlicher die zur Befriedigung der Bedürfnisse die-nenden rohen Stoffe von der Natur hcrvorgcbracht werden, destomehr Menschen können auf gleichem Raume auch ohne auswär-tigen Verkehr ihren Unterhalt finden, desto niedriger sind dieKosten und also die Preise jener Stoffe, desto leichter ist cs, dasAuskommen zu finden, desto mehr Arbeit könnte folglich ineinem ganzen Lande auf Erhöhung, Verfeinerung und Verviel-fachung des Gütergenusses oder auch auf die Pflege und Ver-mehrung der persönlichen Güter (§. - 16 .) verwendet werden (</).(«) S. liloiil-es guten, li.-girit des lots I.- XIV. — Zachariä, 40Bücher vom Staate, I, 384. — llü. V. üslioniiLtetten, b'Iiommeclu inlili et I'üo»»»e >Iu »or<I Mi I'inllneiice «In clinmt. Oenvve,1824. Deutsch v. Gleich, 1825. — Ancillon, Zur Vermittlungder Extreme, I, I. Abh.
(ö) Die klimatische Wärme wird hauptsächlich von der Lage eines Or-tes zwischen dem Aequator und den Polen (geographischeBreite) und von der Höhe über dem Meere bestimmt; doch wirktauch der Schutz durch vorliegende Gebirge, die Erdbedeckung mitWald, Sumpf oder Wasser u. dgl. bedeutend ein. Die mittlereJahreswärme nimmt im mittleren Europa mit ungefähr 8—700Fuß Erhöhung über dem Meere oder 00 Meilen weiterer Entfer-nung vom Aequator um 1 Grad I!. ab. Je nördlicher ein Landliegt, desto mehr ist die Fruchtbarkeit auf die niedrigsten Theiledesselben beschränkt, wie denn z. B. die Gränze des ewigen Schneesbei Quito, unter dem Aequator, gegen IS 000, in den Alpen 8200—SOOO, in Island 2800, am Nordcap nur 2200 Fuß hoch ist. Esgicbt daher sowohl in verschiedenen Höhenstufcn als verschiedenengeogr. Breiten viele Zonen der Gewächse und Grade der Frucht-barkeit. In der Schweiz ist die obere Gränze der Rebe eine Höhevon 1700 Fuß, — des häufigen Getreidebaus 2800 F., — des'Zwetschgenbaums 0300 — 3500, — des Birnbaums 3800, — derBuche und des Kirschbaums 3600—4800, — des Waizens 4000—4400, — der Kartoffel 4400—5000, — der Gerste 4600—5600,— der Tanne 5000, — der Arve und Lärche 6000—7000 F. S.Kasthofer, Beiträge zur Beurthcilung der Vortheile der Kolo-nisation eines Theils der Alpcnweiden. Leipzig, 1827. — Fran-se in i, Statistik d. Schweiz, S. 1!).
Asien ist aus einer noch nicht völlig erhellten Ursache bei glei-cher Breite kälter als Europa, America noch kälter; der Ackerbaureicht in Lappland bis zum 68'/, Grad nördl. Breite, bei Lobolskbis zum 60., in Canada nur bis zum 50. Breitengrade. Die Li-nien der gleichen Wärme (Humboldt's isothermischc Li-nien) weichen daher von den Parallelkreisen bedeutend ab, s.Muncke, Naturlehre,II, 137. — v. Roon, Grundzüge der Erd-,Völker- und Staatenkunde, I, 94. 1832. — Gehler, Physikal.Wörterb. N. Ausg. XI, 1. Art. Temperatur.
Die geographische Verbreitung der Gewächse wird größtcntheilsvon der Temperatur bedingt, aber nicht blos von der JahrcSwärmc,sondern auch vom Maximum der Hitze und Kälte, von der WärmeRa u, polit.Oekon. SteAusg. I. g