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Erscheinungen darbieten würden, wenn nicht äußere Ein-flüsse mancherlei Unterschiede hcrvorbrächtcn;
2) Kräfte, welche in den zum Leben nöthigcn äußeren Umge-bungen, z. B. der atmosphärischen Lust, dem Wasser, denNahrungsstoffen, wirken, und wegen der Verschiedenheitdieser äußeren Umstände in den einzelnen Erdtheilen, Län-dern und Gegenden in ungleichem Grade thätig sind, wcß-halb das Gedeihen nutzbarer Thicrc und Pflanzen an denverschiedenen Puncten der Erde bald mehr, bald wenigerbegünstigt ist. Doch vermag die Kunst diese Einflüsse zumTheilc zu beherrschen.
(a) Rau, Programm: Do vi »aturoo i» i-empublieum. IloUIelli. 1831.4°. — Steinle i n, Volkw. L. I, 238. — lievne eiicz cl. Jul.183Inach Cu vier. — v. Prittwitz, Andeutungen über die Gränzender Civillsation, S» 5.
Die reichliche Erzeugung von nutzbaren Pflanzen ist eineHauptbedingung des Wohlstandes der Völker. Die äußeren Um-stände, von denen dieselbe abhängt, zeigen sichrr) in dem Boden, der den Gewächsen einen Theil des er-forderlichen Nahrungsstoffcs mitthcilt und das Gedeihenderselben nach Maaßgabc seiner Wcstandthcile an organi-schen und unorganischen Stoffen, seiner hohen oder niedri-gen, geneigten oder ebenen Lage und dergl. mehr oderweniger befördert;
d) in der Atmosphäre, deren örtlich verschiedene Beschaffen-heiten und Erscheinungen das Klima O) bilden. Diesesgreift in manchfaltiger Hinsicht in das Staatslcbcn, beson-ders in die Volkswirthschaft ein. Die wichtigsten Eigen-schaften des Klimas sind die Wärme der Luft (5) undihre Feuchtigkeit sammt ihren wässerigen Niederschlä-gen 0).
Die aus diesen Ursachen hcrrührcnde Verschiedenheit in dernatürlichen Fruchtbarkeit der Länder hat ans die ganze Erzeu-gung und Verzehrung von Sachgütern bei einem Volke großen