beliebig zu erlange» sind, wen» man ihren Geldpreis anbietet.Es wurde allgemein üblich, das Vermögen der Menschen nachden Geldpreisen seiner Bcstandtheile zu bemessen (ö) und manwurde sogar zu der Meinung geführt, diejenigen Sachen, die imgewöhnlichen Leben keinen oder nur einen niedrigen Preis haben,seien auch von ganz geringem Werthe.
(a) Diese ursprüngliche Schätzung der Dinge nennt Beccaria nichtganz passend absoluten Werth im Gegensätze des später hinzu-getretcncn relativen oder Tauschwerthes, ülemeiiti <li econ.pudl., in den 8critt. clv88. XIX, 339.
(-) conrnot, klocli. S. 3, stützt den Begriff von Vermögen, ri-oliesses, gänzlich auf den Tauschwepth, weil dieser allein berechnetund bewiesen werden könne, während bei der Schätzung der Nütz-lichkeit das Wahre undJrrige nicht erweislich sei. Wenn man ei-nen Theil eines Vorrathes zerstört, um den Uebcrrest desto vor-theilhafter zu verkaufen, wie es z. B. von Buchhändlern mit Exem-plaren von Büchern und von den Holländern mit Gewürzen ge-schehen ist, so wird dieß von jenem Schriftsteller S. 7 une vör!-takle cröntio» de riobesso <Ic>»8 Io 8en8 coinmercinl du inot ge-nannt. Es ist Gewinn am Preise auf Kosten der Käufer und mitVerminderung der vorhandenen Menge von Gebrauchswerth.
§. 64. f63j
Es läßt sich zeigen, daß schon für die in der Privatwirthschafterforderliche Schätzung der Sachgüter und des Vermögens imGanzen der Preis und der von demselben ganz oder zum Theilebestimmte Verkehrswerth keinesweges zureicht, und daß man, umfür seinen wahren wirthschaftlichen Vortheil zu sorgen, immer aufden Gebrauchswerth zurückgehen muß, wie dieß-auch der Erfah-rung zufolge allgemein geschieht (»).
1) Der Verkehrswerth eines Gutes weist nur auf die damitzu erlangende oder die dafür aufzuwendende Menge einesanderen hin, und dieß würde wenig helfen, wenn man nichtden Gebrauchswerth beider kennte. Der concrcte Gebrauchs-werth eines Gutes giebt den Beweggrund, dasselbe für seinenbekannten Preis zu erkaufen, wenn man diesen kleiner findetals jenen, im umgekehrten Falle aber zu verkaufen, fallsman schon im Besitze der Sache ist (S).
2) Die Preise und Verkehrswerthe pflegen in Geldsummenausgedrückt zu werden. Eine solche hat keinen selbständigen