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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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tcrs als Affeciions- (Liebhaber-) Preis. Ist der Gegenstandeiner solchen Vorliebe nur einmal vorhanden, z. B. das Gemäldeeiner uns theurcn Person, so fällt der Gattungswcrth mit demconcretcn zusammen; denn auf diesen Fall ist die Unterscheidungbeider gar nicht anwendbar. Anders dagegen z. B. bei einem invielen Exemplaren vorhandenen Abbilds einer Person in Stein-druck.

(b) Werth einer alten Münze für Numismatiker, eines Meteorsteinsfür den Mineralogen.

(c) Z. B. höherer Werth der Zeitungen in England u. a. Ländernvon Europa, der Chocolade in Italien, des Roggens in Deutsch-land, des Mais in Italien. Auch das Klima trägt hierzu bei:Pelze, Oefen, Glasfenster sind in heißen Ländern weniger oder-gar nicht geschätzt. — Ueber die Natur des gemeinen Werthes s.Zachariä, S. 128.

(<r) Nach solchen Erwägungen wird man z. B. den Feldbau vor derKunstgärtnerci, die Eisenfabrication vor der Bijouterie, die Lein-weberei vor dem Spitzcnklöppeln rc. zu begünstigen haben.

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In frühen Zeiten, als.jedc Familie durch ihre eigene Thatig-kcit für die Befriedigung aller ihrer Bedürfnisse sorgte, wurdejede Art von Gütern nur nach ihrem Gcbrauchswerthe und jedeseinzelne Stück nach seinem concretcn Wcrthe für den Besitzeroder Erwerber geschätzt («). Dasjenige Vermögen erschien alsgroß, welches in seinen Bcstandtheilcn eine beträchtliche Mengevon concretem Gcbrauchswerthe enthielt, so daß cs also den Be-dürfnissen und Wünschen des Besitzers eine ziemlich vollständigeBefriedigung darbot. Später, als die Erwcrbsthäligkeitcn viel-facher und künstlicher wurden, der Verkehr mehr Lebhaftigkeiterhielt und zu seiner Erleichterung ein Gut als allgemeinerStellvertreter alter anderen (Geld) gebraucht wurde, zog derleichter zu erkennende Verkehrswerth immer größere Aufmerk-samkeit auf sich, und insbesondere der in Geld ausgedrückte'Tauschwert!), der Geldpreis. Man gewöhnte sich daran, jedesGut nach der Geldmenge anzuschlagen, die für dasselbe im Falledes Verkaufs wahrscheinlich zu erhalten sein werde, und sah indem Geldpreise eines Gegenstandes den vollgültigen Ersatz undGegenwert!) desselben. Hierin wurde man durch die Wahrneh-mung bestärkt, daß bei einem ausgebildcten Gewerbfleiß undregen Verkehre auf dem Wege des Tausches die meisten Güter

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