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den Arten des Wcrthcs ausgenommen und den Gattungswcrthmit dem Namen abstracter Werth bezeichnet.
(c) Wer z. B. auf i Jahr 30 Ccntner Roggen nöthig hat und deren70 besitzt, wird bei den entbehrlichen 40 nur darauf achten, wassie ihm im Tausche eintragen können. Es könnte zwar geschehen,daß man auch einen Theil der nöthigen 30 Ccntner, ohne Rück-sicht auf ihren Werth, vertauschte, aber nur in der Voraussetzung,den Bedarf leicht und um niedrigeren Preis wieder ergänzen zukönnen.— Das zweite Exemplar des geschätztesten Buches, Kupfer-stichs re. ist für den Eigcnthümer fast ohne concreten Werth .—Wer sich mit dem Bedarfe versorgt hat, kauft nicht mehr vonderselben Sache, wenn sie auch noch so wohlfeil ist, er müßte siedenn wieder verkaufen oder länger aufbcwahrcn wollen und kön-nen.— Es lassen sich hiebei noch Abstufungen denken, indem manz. B. gerne über über den Bedarf hinaus einigen Vorrath zurBehaglichkeit oder aus Vorsicht in Bereitschaft hält, dessen con-ereter Werth aber schon kleiner ist. Es giebt jedoch Fälle, wo derBedarf unendlich ist und keine Sättigung des Begehrens eintritt.
8. 61. -r.
Während der Werth einer Gattung bloß im Allgemeinen,ohne persönliche Bethciligung, gedacht wird, ist der concretcWerth ein Antrieb für den Willen, weil er zeigt, was zur wirth-schaftlichen Wohlfahrt dient. Das allgemeine Streben der Men-schen geht dahin, die größte Menge von concrctem Werthe inihrem Besitze zu haben, und darauf werden die Einkäufe, sowiedie Verkäufe gerichtet. Bei Dingen, von denen man nicht geradeeine bestimmte Menge bedarf, wie bei manchen Lurusgegcnstän-den, Pflegt wenigstens der concrcte Werth eines einzelnen Stückesoder Quantums desto kleiner zu werden, je höher der ganze Bor-rath eines Eigenthümcrs steigt. Bei der Schätzung der Genuß-mittel ist der concrcte Werth ganz entscheidend. Obgleich jedochder Zweck, neues Vermögen im Allgemeinen zu erwerben, fürdie meisten Menschen unbeschrankt ist, so zeigt sich doch auch inden Erwerbsmitteln nicht selten eine Gränze, jenseits welcher derconcrcte Werth abnimmt, theils wegen der größeren Schwierig-keit der Verwaltung und Benutzung, theils weil zwischen denverschiedenen Erwerbsmitteln ein Ebenmaaß stattsinden muß(«).Ucbrigcns hat ein gegebenes Sachgut bei gleichem Gattungs-werthe nicht blos für mehrere einzelne Personen, sondern in ver-
Rau, xoUt. Oeko». Sie Ausg. I. tz