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jenigen Gutes, welches bisher das beste bekannte Mittelwar, kcinesweges, hat aber die Folge, daß nun das neu ent-deckte einen höheren Werth erlangt (</).
(») Man vergleiche z. B. den Werth eines Maskenanzuges und einesHemdes, einer Pendeluhr und eines Bettes. — Aus dieser Ur-sache werden die aufeinander folgenden Werthserhöhungen durch' fortgesetzte Vervollkommnung einer Art von Gütern, z. B. vonder hölzernen Bank bis zum zierlichsten und kostbarsten Sopha,insofern immer geringer, als jede neue Verbesserung einen kleine-ren Zuwachs der Vortheile für das menschliche Leben zu Wegebringt.
(») Unbedingt (absolut) unentbehrlich ist ein Gut, wenn es für ei-nen zum menschlichen Leben nothwendigen Zweck das einzige Mit-tel bildet.
(c) So läßt sich z. B. der Werth mehrerer Nahrungsmittel, Holzar-ten, Zcuche zur Kleidung und Beleuchtungsstoffe gegeneinan-der bequem in Zahlen ausdrückcn. l Raumtheil Walzen ist un-gefähr soviel wcrth, als 1 >/z Rth. Roggen.
(,r) Der Waid ist zum Blaufärben noch eben so tauglich, als er vorder Auffindung des Indigo war, die Talglichter und Oellampcnleuchten seit der Erfindung der Gasbeleuchtung noch so gut, alsvorher, aber beide werden nun von andern Mitteln an Werth über-troffen. Ist das bessere Mittel in hinreichender Menge zu ha-ben, so geschieht es leicht, daß das ältere ganz außer Gebrauch kommtund die von ihm noch übrigen Vorräthe allen concretcn Werthund Preis verlieren.
Z. 60.
2) Die Tauglichkeit einer Sache, ihrem Besitzer eine Ein-nahme von anderen Menschen, also im Verkehre, zu Wege zubringen, laßt sich Verkehrswerth nennen («). Dieser istzwar vom Gcbrauchswerthe nicht ganz unabhängig, aber eS wir-ken auf ihn auch zufällige und wechselnde Umstände ein, die sichin den Erscheinungen des Verkehrs, insbesondere in den Preisender Güter und Leistungen kund geben. Der Verkehrswerth, daer sich in sichtbaren Thatsachen, nämlich in vertragsmäßig ge-gebenen und empfangenen Gütermengen äußert, ist weit leichterals der Gebrauchswerth auszumitteln, und die Kunst der Werth-abschätzung (Taxation) pflegt auf seine Erforschung gerichtet zusein. Auch der Verkehrswerth kann sich auf doppelte Weise ge-stalten :
rr) Wird das zu schätzende Gut selbst zum Verkaufe bestimmt