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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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lichen Verrichtungen theilen und die dadurch zu Stande ge-brachten Früchte untereinander austauschen. Jeder leistetfolglich den Andern einen auf den Genuß sachlicher Gütersich beziehenden Vortheil, und empfängt von ihnen ähnlicheGegenleistungen.

(a) Rau, Ansichten der Bolksw. S. 22. Bei dieser Betrachtung wird dasDasein und die Nothwendigkcit des Privateigenthums vorausgesetzt.

(») Dieser Satz ist der Ausdruck einer allgemein wahrgcnommcncn Lhat-sachc, und der genannte Trieb liegt in der Stellung des menschlichenGeschlechts zur Sinncnwelt begründet. „Die Begierde nach Vermö-gcnserwerb < ricclie'/./.n) ist in uns eben so natürlich als die Liebe zumLeben selbst. Denn die Statur hat die unvernünftigen Thicrc mit al-lem dem versorgt, was zu ihrem Leben erforderlich ist, aber dem Men-schen, den sie arm, nackt und vielen Bedürfnissen unterworfen schuf,pflanzte sie jeneBcgierdc nachSachgütcrn ein undverlieh ihm Scharf-sinn und Kunstgeschick, dieselben zu erlangen." Velin

perlott. Uelln viin pvlilien, S. 259.

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3) Durch diese Einrichtung gerät!) Jeder in eine Abhängigkeitvon Anderen, die ihn an das gesellige Leben fesselt und ihmdie Erreichung seiner durch sachliche Güter erreichbarenZwecke um Vieles erleichtert. Dieses Band, welches diemenschliche Gesellschaft zusammen zu halten beiträgt, ist dar-um so fest, weil es von den Antrieben der Eigenliebe aus-geht, die sich unfehlbar auf die Dauer geltend machen.

4) Da man für Arbeiten, welche Anderen keine Vortheile ge-währen, auch von ihnen keine Vergütung erhält, und Jederdarauf bedacht sein muß, sich mit dem zu beschäftigen, wel-ches die reichlichste und sicherste Belohnung findet, so ge-schieht cs von selbst, daß die Einzelnen, wenn sie auch nurihren eigenen Vortheil im Auge haben, doch auf eine ge-meinnützige Weise Zusammenwirken und daß hiedurch denBedürfnissen des Volkes größtentheils abgeholfcn wird.

5) Wenn eine Verrichtung von Mehreren nebeneinander ge-übt wird, so bringt das Streben nach Gewinn einen Wett-eifer unter ihnen hervor, der für die Gesammtheit höchstnützlich wird (»).

ti) Der dem Einzelnen zufallende wirtbschaftliche Vortheil steigt