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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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Erreichung gerichtete Thätigkeit in Bezug auf die Art des Zu-sammenlebens der Menschen, so muß man unterscheiden

1) die abgesondert neben einander stehenden Mitglieder derbürgerlichen Gesellschaft, nämlich einzelne Menschen, Fa-milien und größer oder kleinere Vereine. Die Regeln, nachwelchen in solchen Kreisen des Privatlebens die Befriedi-gung der Bedürfnisse durch Erwerb, Erhaltung und An-wendung sachlicher Güter am vorteilhaftesten vorgenom-men wird, bilden den Inhalt der bürgerlichen Wirth-schaftsIe h r e oder Privatökono m i e, einer sehr aus-gedehnten Wissenschaft, deren Thcile gewöhnlich abgeson-dert, ohne Beachtung ihres Zusammengehörens behandeltwerden;

2) die Staatsverbindung im Ganzen. In dieser muß sich dienämliche Abhängigkeit von sachlichen Gütern zeigen, wie beiden Einzelnen, das Wohl des Staates ist ebenfalls von demBesitze eines die Befriedigung der Bedürfnisse sicherndenVermögens bedingt, und die den Sachgütern gewidmeteThätigkeit muß daher eine von den verschiedenen Seiten desStaatslebcns ausmachen. Die Wissenschaft von den wirth-schaftlichen Angelegenheiten des Staats, oder von der Ver-sorgung desselben vermittelst sachlicher Güter ist die poli-tisch c O e k o n o m i e, ö f sc n t l i ch e W i r t h s ch a ft s l e h r e,Staats w i rth schafts l eh r c im weiteren Wortverstandc,französisch ncoiwinio politicpi«;, englisch politioal veo-nom^ (»).

(a) Kürzlich ist von Whately der Name Katallaktik (von

Tausch) vorgcschlagcn worden. Besser noch als dieser wäre derbei Aristoteles vorkommende Ausdruck Chrcm atistik, übrigensspricht schon dieser Philosoph von einer liti-omut,- (Privat-

wirthschaft), Tko-.-i-ü,/. u. (Stadt-, Provincial-

und Reichswirthschaft).

8- l.

Um die Aufgaben, welche die politische Dckvnomie zu lösenhat, deutlich zu erkennen, muß man auf die Zusammensetzungdes Staates zurückgchen. Dieser besteht nämlich

1) ans einer Anzahl beisammenlebender Menschen, welche, so-